Freitag, 26. September 2025
Irchel und mehr
Es regnete nicht und ich hatte Zeit. Das reicht schon um mich für eine Bikerunde zu motivieren 😄. Ich montierte das hintere Schutzblech ans CANYON Neuron, packte eine Banane in den Trinkrucksack und machte mich kurz vor 11 Uhr auf eine Trainingsrunde. Mein Plan war, die Irchel-Singletrailrunde quasi verkehrt herum zu fahren, damit ich gegen Tourenende in Pfungen noch einen Verpflegungshalt bei der Bäckerei machen kann.
Ich startete also in Richtung Eschenmosen und fuhr von da auf dem Hügelrücken bis zur Wagenbreche. Dort bog ich ab auf den Wanderweg runter zur Tössegg. Uiii... Das war noch ziemlich nass, matschig und rutschig. An einer steilen Stelle rutschte ich über eine der vielen quer verlaufenden Wurzeln und konnte nur ganz knapp einen Sturz verhindern. Glück gehabt! Unten an der Tössegg machte ich eine gemütliche Runde und genoss den Blick aufs ruhig fliessende Wasser. Ich war ganz alleine da.
Es folgte der lange Anstieg auf den Irchel, bis zur Hochwacht. Durch die Ortschaft Teufen noch alles auf Asphalt, später, im Wald, auf Schotterstrassen und die letzten Kilometer auf tollen Singletrails. Der frische Geruch nach dem Regen und die Ruhe des Waldes machten richtig Freude. Der Jahreszeit entsprechend sieht man jetzt auch immer wieder Pilze 🍄 (auch essbare 😉). Am höchsten Punkt schoss ich mein obligates Foto und ass eine Banane, bevor es Richtung Irchelturm weiterging. Den Turm kurz umrunden und dann lange bergrunter bis nach Pfungen. Ich kann die Bäckerei schon förmlich riechen 😋. Mmmm. Vermicelle und Latte Macchiato geben Kraft für den Heimweg.
Nun doch schon zweieinhalb Stunden unterwegs, so fühlte ich mich noch immer gut und siehe da, zwischen all den dichten Wolken zeigte sich für ein paar Momente noch zaghaft die Sonne 🌞. Es gibt sie also doch noch! Na, dann will ich jetzt nicht ins Haus gehen, sondern koste den Moment aus und hänge noch eine Referenzrunde an. Zusätzliche knapp 50 Minuten Bewegung können nicht falsch sein 😉. Die Vorzeichen für eine schnelle Zeit stehen nicht wirklich gut. Ich bin schon etwas müde und heute bin ich auch mindestens 6 Kilogramm schwerer unterwegs als gestern (Das CANYON Neuron ist gute 3kg schwerer als das TREK Procaliber und heute trage ich den Trinkrucksack, der locker auch 3kg wiegt). Und man weiss es ja: Bergoch zählt jedes Kilo. Trotzdem gebe ich mir Mühe und belaste mich ordentlich.
Zu meinem Erstaunen verliere ich an der ersten Steigung im Vergleich zu gestern nur etwa 20 Sekunden. An der zweiten Steigung sind es sogar nur 10 Sekunden und die dritte und letzte Steigung fahre ich fast gleich schnell wie gestern. Insgesamt bin ich auf gesamthaft 47 Minuten nur 34 Sekunden langsamer. Das erstaunt mich dann doch (im positiven Sinn). Zufrieden stelle ich das Bike in die Garage und freue mich auf die warme Dusche. Das GPS sagt: 52 km., 3:20 Std., 1'150 Hm.
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