Montag, 19. Januar 2026
Körper & Geist
Eigentlich wollte ich am Sonntagabend einen Blogbeitrag schreiben, doch dann bin ich in der Rubrik "Vor genau X Jahren" über diesen Beitrag gestolpert und so wurde das, was ich schreiben wollte, ziemlich obsolet. Da war ich vor 16 Jahren schon 🧐.
Bewegt man sich wirklich fast sein ganzes Leben lang in immer gleichen Themenkreisen? So schrieb ich z.B. damals:
Ich mache da meine eigene Bewegungstherapie, zusammengesetzt aus Yoga-Übungen, Thai Chi und den fünf Tibetern. Alles, was ich in den letzten 20 Jahren einmal gelernt habe und ich mich noch daran erinnere. Je nach Lust und Laune. So habe ich zum Beispiel den Kopfstand wieder entdeckt.
Genau an dem Punkt bin ich heute auch wieder. Ich schrieb also vor 16 Jahren über Dinge, die ich zuvor in einem Zeitraum von 20 Jahren erlernte. Das heisst von heute aus betrachtet, dass ich mich schon seit über 36 Jahren mit Körperübungen und dem Wechselspiel zwischen Körper und Geist beschäftige. Mal mehr, mal weniger, mal gar nicht, aber immer wieder.
Was ist denn der Unterschied zu vor 16 Jahren?
Hmmm... Heute bin ich vermutlich präsenter bei den Übungen. Ich nehme mir mehr Zeit (es steht mir auch mehr Zeit zur Verfügung) und ich versuche liebevoll meinen Körper zu bewegen. Natürlich geht es mir auch um Beweglichkeit und Flexibilität, doch im Vordergrund steht ein stärkeres Körperbewusstsein. Ich will differenzierter erfassen, wie es meinem Körper geht. Wo es zwickt und was ich tun kann, um möglichst lange möglichst mobil und schmerzfrei zu leben. Noch immer hallt in mir nach, dass ich nach der Hüftoperation 2023 meine Schmerzen nicht auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten konnte. Meine Skala reichte nur von 1 bis 4. 1= keine Schmerzen, 2= leichte Schmerzen, 3= starke Schmerzen, 4= ich will sterben. 🙄
Das muss sich ändern. Ich will meinen Körper gut in Schuss halten und da hilft es enorm, wenn ich besser und auch genauer fühle, wo genau Probleme auftauchen und wie ich sie bewerte. Ja, ich will ganz einfach mir ein besseres Körpergefühl und -verständnis erarbeiten. Dafür mache ich nun seit ein paar Monaten wieder regelmässige Übungen. Das hilft wirklich.
Was ich jedoch wirklich bemerkenswert finde, ist die Wechselwirkung zwischen Körper und Geist. Eigentlich wirken die Übungen vorwiegend mechanisch auf meinen Körper ein und ich begleite die Bewegungen mit Achtsamkeit und bewusstem Atmen (sprich: Ich horche währenddessen in mich hinein). Meine Gelenke wurden wieder geschmeidiger und Alltagsbewegungen fliessender. Interessanterweise bin ich in diesen Monaten auch ausgeglichener und mental stabiler geworden. Es geht mir also nicht nur körperlich besser, sondern auch geistig bin ich positiver und mehr entspannt.
Das motiviert mich natürlich um weiter dranzubleiben. Vermutlich beschäftigt mich dieses Thema also noch viele Jahre weiter. 😉 🤗
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