Mittwoch, 25. März 2026
stürmische Trainingsrunde
Der Wetterbericht prophezeite starke Westwinde mit Böenspitzen um die 80 km/h und später, nach dem Mittag, sollen erste Regenschauer einsetzen. Also hiess das für mich: Nicht lange rumtrödeln, sondern möglichst bald aufs Rad steigen. Kurz vor neun Uhr startete ich dann die GPS-Aufzeichnung.
Im Kopf hatte ich eine "grosse Singletrailrunde" mit möglichst geringem Asphaltanteil und um die drei Stunden in Bewegung. Das bedeutete auch, dass ich viel in umliegenden Wäldern unterwegs war. Zu Beginn fand ich das eine gute Idee, denn da bin ich besser windgeschützt als auf offenem Feld. Als die Winde zunahmen und immer stärker wurden, war ich von dieser Idee jedoch nicht mehr wirklich überzeugt. Die Bäume ächzten im Wind und alte Äste brachen ab und fielen zu Boden. 🤔 Da könnte man glatt erschlagen werden.
Ich stellte dann fest, dass die stärksten Winde auf den Hügelrücken wehen. Solange man sich an den Flanken bewegt, ist es noch o.k. und vertretbar. Bei der Hochwacht benötigte ich drei Versuche, um das Tagesbild aufzunehmen. Bevor der Selbstauslöser die eingestellten 10 Sekunden abzählen konnte, war das Ministativ vom Wind bereits umgekippt. Es waren lediglich Himmel und einige Baumkronen auf den ersten zwei Fotos zu sehen. 😀 Beim dritten Anlauf hat es dann geklappt und später machte ich noch ein paar Aufnahmen von den derzeit blühenden Waldblumen 🤩.
Während der Fahrt beobachtete ich immer wieder den Himmel und wie sich das Wetter veränderte, denn ich wollte einerseits möglichst lange fahren, andererseits aber nicht in den Regen geraten. Dazu hatte ich wirklich keine Lust und Regenkleider hatte ich auch nicht dabei. Ich war erstaunt, wie lange es funktionierte. Auf den letzten Metern fielen dann die ersten Regentropfen. Es war 12:30 Uhr. Alles richtig gemacht! 👍 Das GPS sagt: 48 km, 3:34 Std., 1'330 Hm.
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