Montag, 27. April 2026
(1) nach Saint Agrève
Nach einem ausgezeichneten Frühstück starteten wir bereits kurz nach neun Uhr und machten vor dem B&B ein erstes Gruppen-Selfie in der Morgensonne. Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von "La Dolce Via", einer ausgedienten Eisenbahnstrecke, die in einen äusserst komfortablen Radweg umgebaut wurde. Wobei ich anmerken möchte, dass ich noch gar nie einen derart gut ausgebauten Radweg gesehen habe. Es vergeht wohl kein Kilometer ohne dass eine Aussichtsbank oder einen Tisch mit zwei Bänken folgt. Immer steht daneben ein Abfalleimer. Alle zehn Kilometer ist ein Trocken-WC aufgebaut und geschätzt alle 20 Kilometer gibt es einen Trinkbrunnen. Kein Wunder also, dass man auch schon zu dieser frühen Jahreszeit immer wieder anderen Radfahrern und Reisegruppen begegnet. In der Hochsaison muss hier echt viel los sein.
Die Strecke war dann echt malerisch. Derzeit blühen viele Bäume, Sträucher und Wildblumen, was natürlich super anzusehen ist. Ausserdem ist die Gegend, mit ihren bewaldeten Hügeln, unglaublich grün und erinnert stark an Täler im Tessin, wie das Maggia- oder das Verzasca-Tal. Wir machten viele Fotos und genossen die leichte und gleichmässige Steigung.
Etwa auf halber Strecke, in der schmucken Ortschaft Laume machten wir einen Mittagshalt. Nach der gestrigen Völlerei hatten wir nicht wirklich viel Hunger und so begnügten wir uns mit einem Stück Kuchen und einem erfrischenden Getränk. Das Wetter war perfekt und über 20° Grad warm. Sonnencreme und -brille durften auf keinen Fall fehlen. Wir waren natürlich bestens gelaunt, denn einen besseren Ferienauftakt kann man sich schlicht nicht wünschen. 👍
Weil der Untergrund leicht zu befahren war, kamen wir gut voran und so erreichten wir Saint Agrève bereits gegen 15 Uhr am Nachmittag. Wir kreuzten den Ort etwas auf und steuerten dann den höchsten Punkt an, von wo man eine wunderbare Aussicht geniessen konnte. Danach waren wir reif für ein Belohnungsbierchen in einer Bar am zentralen Platz.
Später fuhren wir zu unserem Hotel, welches direkt neben dem historischen Bahnhof liegt. Das ist schon ziemlich in die Jahre gekommen, doch der junge Mann an der Rezeption war freundlich und hilfsbereit. Das Abendessen war nicht einfach zu organisieren, weil die wenigen Restaurants im Ort meist an Montagen geschlossen sind. Nach ein paar Diskussionen organisierte der Rezeptionist einen Koch, der ausserplanmässig im Hotelrestaurant die Küche in Betrieb nahm und für die etwas über zehn Hotelgäste ein Abendmenü kochte. Das hat auch wirklich gut geschmeckt.
Wir plauderten noch etwas und verzogen uns dann auf die Zimmer. Da versuchte ich die heutigen Fotos ins Online-Fotoalbum hochzuladen, scheiterte jedoch immer wieder. Irgendetwas ist faul, zwischen meinem Netbook und dem Webserver, oder mit der installierten Album-Software. Ich habe es bestimmt zehnmal mit der bestehenden Struktur versucht, doch es wollte einfach nicht richtig funktionieren. Irgendwann löschte ich die Tagesordner und packte halt alle Fotos flach in ein Verzeichnis. So scheint es nun zu gehen. Die Fotos des heutigen Tages starten ab Bild-Nr. 12.
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Kommentare
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Bedi am :
Sieht sehr schön aus! Wünsche Euch ganz viel Spass auf der Tour und bin natürlich schon etwas traurig, dass ich dieses Abenteuer verpasse. LG
Beat Post author am :
Hoi Beat
In den nächsten Jahren möchte ich (oder möchten wir) regelmässig solche Bikeabenteuer unternehmen. Das wird dann auch für Dich wieder einmal klappen. 🤞 👋