Samstag, 4. Juli 2026
Donnerstag, 2. Juli 2026
Foto-Spots Zentralschweiz
Das Sammeln von "Grand Tour Switzerland Foto-Spots" bringt mich immer wieder in schöne Gegenden. Heute wollte ich die Foto-Spots am Vierwaldstättersee abfahren und als Ausgangspunkt dafür wählte ich den Bahnhof in Luzern. Dort kam ich bereits um 07:24 Uhr an, trat vor dem Bahnhof an die Morgensonne und machte mich auf den Weg zum Chateau Gütsch, einem historischen Hotel in Hanglage, mit toller Aussicht über die Stadt und den See.
Es war dort eher schwierig, ein halbwegs gutes Foto zu schiessen, denn die Blickrichtung des Foto-Spots war direkt in die, noch tief stehende, Morgensonne. Was soll's. Man kann nicht immer ideale Foto-Bedingungen antreffen. Kurz die Aussicht geniessen und dann wieder runter in die Stadt fahren. Auf der Seebrücke musste ich dann gleich noch einmal anhalten. Hier war das Licht über die Reuss, hin zur Kapellbrücke und dem Wasserturm schlicht perfekt. Im Hintergrund, oben im Wald, sieht man auch das Chateau Gütsch. Von dieser Totale musste ich ganz einfach ein Bild machen 📷.
Danach ging es auf der Nordseite des Vierwaldstättersees nach Osten, in Richtung Küssnacht, Vitznau, Gersau und Brunnen. Der See zur Rechten bot immer wieder tolle Aussichtspunkte in die Zentralalpen im Süden. See und Berge passen einfach wunderbar zusammen. Nach den gestrigen Gewittern war die Luft hervorragend zu atmen und auch die Temperaturen waren in diesen Morgenstunden sehr angenehm und noch deutlich unter 30° Grad.
Den nächsten Foto-Spot erreichte ich in Vitznau. Diesmal stimmte das Licht, die Sonne stand hinter mir und ich konnte schöne Aufnahmen vom Hafengebäude und dem See im Hintergrund machen. Eigentlich wäre ich auch bereit gewesen, um bei einer Bäckerei einen Halt für ☕ & 🥐 einzulegen, doch so im Vorbeifahren konnte ich nichts Passendes finden. Also fuhr ich einfach weiter, dem See entlang. Schon bald kam ich nach Gersau und da sollte ich mit einer Fähre auf die Seesüdseite, nach Beckenried, übersetzen. Denn gemäss Beschreibung befindet sich auf dieser Fähre ein weiterer Foto-Spot.
Als ich am Verladeort ankam, war von einer Fähre jedoch weit und breit nichts zu sehen. Dem angeschlagenen Fahrplan konnte ich entnehmen, dass die Fähre lediglich ein Mal pro Stunde fährt und dass die nächste Fahrt in 45 Minuten erfolgt. 🤔 So lange wollte ich eigentlich nicht warten. Zudem war auch nicht wirklich klar, wie ich von der gegenüberliegenden Seeseite wieder auf die Nordseite zurückkomme. Mit der gleichen Fähre wieder zurückfahren? Auch blöd und etwas gar viel Aufwand für ein einziges Foto. Also begrub ich diesen Plan und machte mich weiter auf den Weg nach Brunnen, wo der vierte und letzte Foto-Spot am Vierwaldstättersee auf mich wartete.
Brunnen kannte ich ein bisschen und vor allem wusste ich, wo es eine Bäckerei gibt und wie ich von da an das herrlich gelegene Seebecken komme. Ich kaufte also einen Coffee-to-go, zusammen mit einem frischen Nussgipfel, und machte mich damit auf den Weg an die Seepromenade. Unter Schatten spendenden Platanen fand ich eine tolle Aussichtsbank mit Blick über den See und in die Berge. Perfekt! 👍 Es war erst 10:30 Uhr ... Wie will ich diese Tour weiterführen und wo beenden?
Während ich so über den See blickte und die Leichtigkeit des Seins genoss, kam ich auf eine gute Idee. Ich kann von Brunnen via Schwyz über den Sattel bis nach Einsiedeln fahren. Dort gibt es am Klosterplatz ebenfalls einen Grand Tour Foto-Spot, der mir in meiner Sammlung noch fehlt. Als ich letztes Jahr dort vorbeikam, wurde der ganze Platz vor dem Kloster frisch gepflastert und der Foto-Spot war demontiert. Heute kann ich das nun also nachholen.
Die 500 Höhenmeter auf den Sattel waren nirgends besonders steil und somit leicht zu fahren. Man kommt auf eine Hochebene und fährt dann durch eines der grössten Hochmoorgebiete der Schweiz. Zu dieser Jahreszeit blühen viele Pflanzen, Blumen und Gräser und das ist alles sehr schön anzuschauen. Ich geniesse das in vollen Zügen und fahre eher gemütlich vor mich hin. In Einsiedeln fuhr ich direkt zum Kloster und sah den Foto-Spot schon von Weitem. Sehr gut. Mittagszeit und nur wenige Menschen auf dem Platz. Ideal, um ein paar schöne Fotos zu machen. Danach kaufte ich mir in einem Lebensmittelgeschäft etwas zu essen und machte auf einer Aussichtsbank meine Mittagspause. Was für ein herrlicher Tag! 🙏
Später fuhr ich runter an den Zürichsee und auf bekannten Strassen, dem See entlang, bis ins Stadtzentrum von Zürich. Dort machte ich einen letzten Halt für ein kühles und kohlensäurehaltiges Getränk, bevor ich die letzten 20 Kilometer bis nach Hause in Angriff nehme. Um 15:30 Uhr beende ich die GPS-Aufzeichnung vor unserem Haus. Die absolvierten 145 Kilometer sind ein neuer (unwichtiger) Streckenrekord für 2026. Das GPS sagt: 145 km, 6:40 Std., 1'720 Hm.
PS: Falls es wieder einmal ein paar Regentage gibt, werde ich wohl ein Foto-Album erstellen, in dem ich alle Fotos von "Grand Tour of Switzerland Foto-Spots" zusammentrage. Mittlerweile habe ich selber den Überblick etwas verloren und ich fände es ganz schön, wenn man sich durch all die Foto-Spots durchklicken könnte 😉.
Montag, 29. Juni 2026
Nichts Neues
Nachdem am frühen Morgen ein Gewitter die Luft etwas gereinigt und abgekühlt hatte, nahm ich das CANYON Neuron aus der Garage, um erneut die spassige Singletrailtour zum Rheinfall in Angriff zu nehmen. Ich nahm es eher gemütlich und genoss die wunderschöne Umgebung. Das GPS sagt: 74 km, 4:30 Std., 950 Hm.
Mittwoch, 24. Juni 2026
Bike-Zeugs
Eine Erkenntnis der zweiwöchigen Frankreichreise war, dass ich für anspruchsvolles Terrain das TREK 1120 komfortabler aufbauen muss. Also entweder bleibt es starr und ich fahre damit zukünftig vorwiegend Schotterwege und ein paar wenige, einfache Trails. Andernfalls muss etwas Federung hin.
Hinten montierte ich vor der Biketour eine gefederte Sattelstütze, was sitzend einen deutlichen Komfortgewinn brachte. Als ich diese Stütze kaufte, wusste ich jedoch noch nicht, dass es auch gefederte Sattelstützen gibt, die man per Knopfdruck absenken und wieder ausfahren kann. Das hilft in steilem Gelände bergrunter enorm. Am TREK Procaliber habe ich eine solche gefederte und auch absenkbare Sattelstütze, die sogar den identischen Rohrdurchmesser aufweist. Vor der nächsten Bikereise kann ich also die beiden Sattelstützen von Procaliber und 1120 tauschen und somit ist "das Problem" hinten eigentlich gelöst.
Vom Procaliber habe ich ebenfalls noch die schwarze 35mm SID Select Federgabel, die durch die neue, rote SID Ultimate ersetzt wurde. Die schwarze SID Select kann ich also ins 1120 einbauen. Dabei stellen sich zwei Probleme. Das erste und einfach zu lösende Problem: Die Federgabel ist für eine maximale Reifenbreite von 2,4" Zoll (61mm) freigegeben. Somit muss also (zumindest) vorne ein neuer, schmalerer Reifen montiert werden.
Das zweite Problem ist schwieriger zu lösen. An der originalen Starrgabel des 1120 ist ein Gepäckträger fest verschraubt. Das ist eine Sonderlösung, welche sich nicht auf eine andere Gabel übertragen lässt. Vor vier Jahren habe ich ein leichtes Metallkörbchen auf diesen Träger montiert, welches ich sehr schätze und eigentlich auch nicht mehr missen will. Wie kann ich diesen Träger und diese Ladekapazität mit einer Federgabel wieder erreichen? Das ist die grosse Frage.
Ich habe ziemlich lange daran herumstudiert und viele verschiedene Lösungsansätze im Internet angesehen. Meine Anforderung ist: Während 50 Wochen im Jahr will ich einen Frontkorb für kleine Einkäufe und während zwei Wochen Bikeferien will ich einen Gepäckträger, auf dem ich eine Tasche oder einen wasserdichten Packsack transportieren kann. Bei meiner Suche bin ich immer wieder auf das Klickfix-System gestossen. Das hatte ich auf meiner Deutschlandreise im Winter 2017 und war auch sehr zufrieden damit. Hier stellen sich jedoch zwei neue Probleme. Zum einen darf man die Klickfix-Halterung nicht an Carbonlenker montieren und zum anderen ist die Position am Lenker tendenziell zu hoch und die Tasche kollidiert so meist mit den Bremsleitungen oder Schaltkabeln. Hmmm... 🤔
Für kleines Geld habe ich mir eine Halterung und einen Frontträger bestellt und heute tüftelte ich an einer Lösung.
Wie man auf dem Tagesbild erkennen kann, montierte ich unter die Carbon Lenker- Vorbaukombination einen herkömmlichen Alu-Vorbau. In diesen schraubte ich einen kurz zurechtgesägten Lenkerstummel und daran dann die Klickfix-Halterung. Das Haupthindernis war die Bauhöhe des Vorbaus am Steuerrohr. Eigentlich hatte ich nur 2 cm Platz, der Vorbau baute jedoch 4 cm hoch. Mit der Eisensäge habe ich ihn mittig zersägt und soweit angepasst, dass er nirgends streift oder ansteht. Das war eine ziemliche Bastelei und definitiv keine dauerhafte Lösung. Bei voller Beladung und ein paar heftigen Bodenwellen würde dieser angesägte Vorbau wohl bald brechen. Ansonsten bin ich mit der Lösung zufrieden. Alle Kabel verlaufen ziemlich frei zwischen Lenker und Gepäckträger und dieser passt auch von der Höhe (er streift bei voll eingefederter Gabel nicht am Vorderrad).
Mein Plan ist nun, erstens noch eine Klickfix-Aufnahme für den bestehenden Korb zu kaufen und dann das Ganze ein paar Wochen zu testen. Sollte ich mit der Lösung dann immer noch zufrieden sein, lasse ich mir von einem Metallbauer einen entsprechend passenden Vorbau zusammenschweissen. Es hat ja alles keine Eile, denn die nächsten Bikeferien sind noch nicht einmal geplant. 😉
Ein anderes Thema:
Wenn ich das Garmin-GPS-Gerät mit dem Internet verbinde, werden die Tourendaten automatisch zu "Garmin Connect" hochgeladen. Gleichzeitig verfüge ich über ein "Ride with GPS" Konto und dieses bezieht die Daten automatisch von Garmin Connect. Für die gestrige Tour werden mir nun folgende Werte angezeigt:
- Garmin Connect: 3'574 m Anstieg, 3'326 m Abstieg
- Ride with GPS: 3'611 m Anstieg, 3'588 m Abstieg
Da frage ich mich natürlich: Was stimmt denn jetzt? Grundsätzlich bin ich eine Rundtour mit gleichem Start- und Zielort gefahren. Somit sollten eigentlich die Höhenmeter für Anstieg und Abstieg gleich sein. Einen Unterschied könnte ich mir insofern erklären, dass der barometrische Höhenmesser wechselnde Luftdruckverhältnisse über die Gesamtzeit schlecht herausrechnen kann. Doch, satte 248 Höhenmeter Unterschied wie im Garmin-Fall?
Diese Tour ist mein absoluter Höhenmeter-Rekord 🥇. Wie viele Höhenmeter habe ich denn nun wirklich überwunden? 3'300 oder 3'600? Mit welcher Zahl kann ich bei meinen Freunden mit gutem Gewissen angeben? 😜 Vermutlich rede ich zukünftig von etwa 3'500 Höhenmeter. 😅
Nachtrag, 25.06.26:
Wenn ich alle Orte auf Wikipedia nachschlage, kann ich folgende Rechnung erstellen:
- Von Wassen (930 m.ü.M.) auf den Sustenpass (2'224 m.ü.M) sind es 1'294 Hm
- Von Innertkirchen (625 m.ü.M.) auf den Grimselpass (2'165 m.ü.M.) sind es 1'540 Hm
- Von Gletsch (1'759 m.ü.M.) auf den Furkapass (2'236 m.ü.M) sind es 677 HM
Zusammengezählt ergeben sich somit 3'511 Höhenmeter.
Dienstag, 23. Juni 2026
Königsetappe
Die Furka & Nufenen Tour von letzter Woche hat mich angefixt und deshalb wollte ich das schöne und heisse Frühsommerwetter noch einmal für eine Alpentour nutzen. Und wie kann man zwei Pässe und mehr als 2'000 Höhenmeter toppen? Genau! Mit drei Pässen und über 3'000 Höhenmeter. 😎 😁
Es gibt verschiedene, unter Rennradfahrern sehr beliebte, Strecken über mehrere Pässe, die man für ein solches Vorhaben ins Auge fassen kann. Dazu gehört sicherlich die Rundtour über die Pässe Susten, Grimsel und Furka. Egal, ob man im Berner Oberland (z.B. Meiringen) oder im Kanton Uri (z.B. Andermatt) beginnt, und auch egal, in welche Richtung man fährt, es ist so oder so eine klasse Aussichtsrunde mit drei Alpenübergängen auf über 2'000 Metern über Meer. Ich entschied mich für Start und Ziel in Göschenen, denn so kann ich die gleiche Bahnverbindung nutzen wie vor einer Woche. Es hiess also wieder früh aufstehen, damit ich kurz vor acht Uhr morgens auf die Tour starten kann.
Ich war mir nicht sicher, ob ich eine Tour mit gegen 3'500 Höhenmetern schaffe, denn so etwas habe ich zuvor noch nie gemacht. Ich brauchte deshalb einen Plan B. Oder noch besser: Einen Plan B und einen Plan C. Gesetzt war der Sustenpass. Das sind ab dem Einstieg in Wassen, bis nach Innertkirchen etwa 45 Kilometer und um die 1'300 Höhenmeter. Wenn ich mir dort keine weiteren 2'000 Höhenmeter mehr zutraue, kann ich, Plan B, bis nach Meiringen abfahren, über den Brünigpass in den Kanton Obwalden und von dort weiter bis zum Bahnhof in Luzern fahren. Gesamthaft gibt das dann auch 110 Kilometer, doch es kommen nur noch etwas über 700 Höhenmeter, über den Brünigpass, dazu. Plan C, wenn ich mich ganz schwach fühle: Ich fahre von Innertkirchen bis nach Interlaken, von wo ein direkter Zug nach Zürich fährt. Das ergäbe dann total ca. 85 Kilometer und nur noch knappe 300 Höhenmeter zusätzlich. Diese Varianten sind in Bikerouter rasch zusammengeklickt und auf das GPS übertragen. So bin ich für alle Fälle gerüstet. 😉
Wie geplant startete ich also kurz vor acht Uhr am Bahnhof in Göschenen. Nebst zwei Sandwiches hatte ich auch noch zwei Energiegels mit dabei, die mir die nötige Kraft spenden sollten. Ich plante nur kurze Pausen und wollte mich den ganzen Tag fliegend verpflegen. Ab Wassen geht es dann gleich kräftig berghoch und mit der Morgensonne im Rücken geniesse ich den Aufstieg durch das Meiental. Man sieht schon von weitem, wie die Passstrasse entlang der Bergflanke immer weiter nach oben, bis zum Pass führt. Ich will mich davon nicht beeindrucken lassen und fahre einfach mein Wohlfühltempo von dem ich glaube, dass ich es noch stundenlang fahren kann. Das ist auch nötig, denn bis zur Passhöhe brauche ich zweieinhalb Stunden.
Bergrunter möchte ich weg von der Strasse und versuche mich an einem Wanderweg, was jedoch keine gute Idee ist. Rasch wird es steinig und sehr steil, so dass ich viel gehen und das Bike tragen muss. Nicht gut. Weder schnell, noch erholsam. Nach über einer halben Stunde hike-a-bike stosse ich auf eine offizielle Mountainbikeroute und von da an wird die Sache nun wirklich fahrbar und spassig. Dieser Abenteuer-Ausflug war jedoch ziemlich unnötig und hat mich wertvolle Zeit gekostet. So ist es schon nach 12 Uhr mittags, als ich Innertkirchen erreiche und dort bei einem Volg-Lebensmittelgeschäft eine Verpflegungspause einlege. Nun gilt es also zu entscheiden, wie ich die Tour beenden will.
Ich fühle mich zwar nicht mehr wirklich frisch, doch ich bin noch gut motiviert. Über den Grimselpass bin ich noch nie gefahren und somit entscheide ich mich für "das volle Programm". Ich bin mir bewusst, dass sich der Aufstieg bis zur Grimsel Passhöhe hinziehen wird. 1'500 Höhenmeter auf knapp 25 Kilometer bedeutet für mich, dass ich dafür locker zweieinhalb Stunden brauche. Das bedeutet: piano, piano und die Kräfte gut einteilen. Nach etwa zweidrittel der Steigung trete ich plötzlich ins Leere. Die linke Kurbel hat sich vom Innenlager gelöst und hängt mit dem Klickpedal ganz unmotiviert an meinem linken Schuh. 🤨 So eine Panne hatte ich bisher auch noch nie. Kann ich das reparieren? Zum Glück habe ich keine Teile oder Schrauben verloren. Alles ist noch da. Ich kann also die Kurbel wieder auf die Welle stecken und alles fest anziehen. Kaum zehn Minuten später kann ich wieder aufsitzen und weiterfahren.
Oben, auf dem Grimselpass, ist dann ziemlich viel Halli-Galli und so kaufe ich nur rasch ein kühles und erfrischendes Apfelschorle und stürze mich schon bald in die Abfahrt in Richtung Gletsch. Diese Serpentinenstrasse macht richtig Spass und vernichtet auf weniger als 6 Kilometern gute 400 Höhenmeter, bevor es dann gleich wieder hoch, auf den Furkapass geht. Es ist nun schon nach halb vier Uhr am Nachmittag und ich bin bereits über sechs Stunden unterwegs. Ich fühle mich ziemlich gebraucht und bin deshalb froh, dass die kommenden 700 Höhenmeter die letzten des Tages sein werden 😵. Dafür habe ich meinen letzten Energiegel aufgespart, der mir jetzt hoffentlich noch etwas hilft.
Ich bin müde, erste Beinkrämpfe kommen und ich werde immer langsamer. Die pralle Sonne knallt gegen diesen Westhang und das hilft mir auch nicht wirklich. Es wird ein Leiden und an den steilsten Stellen muss ich in den allerkleinsten Gang schalten. Es wird hart und ich brauche fast eineinhalb Stunden bis zur Passhöhe 🙃. Somit ist es geschafft, doch ich bin zu müde, um mich wirklich zu freuen. Es bleibt auch nicht wirklich Zeit, denn wenn ich den nächsten Zug erreichen will, so muss ich die letzten 25 Kilometer in unter einer Stunde schaffen. Klar geht es vorwiegend bergab, trotzdem muss ich mich ranhalten. Um 17:58 Uhr stoppe ich am Bahnhof Göschenen die Aufzeichnung und um 18:09 fährt der nächste Zug in Richtung Zürich. Online ein Ticket lösen. Passt! Nun ist es wirklich geschafft! Im Zug klicke ich die Aufzeichnung des GPS-Geräts durch. Unglaublich: 114 Kilometer, 8:12 Std. Fahrzeit, 3'500 Höhenmeter. 👍
Hier der Link zur GPS-Aufzeichnung. Für den ganzen Tag sagt das GPS: 130 km, 9:03 Std., 3'700 Hm.
Nachfolgend noch ein paar Fotos.
Samstag, 20. Juni 2026
Zufallshunderter
Heute findet in Zürich die ZURICH PRIDE 26 statt und dafür habe ich eine Rikscha vermietet, die ich um elf Uhr dem Kunden übergeben konnte. Die Rücknahme sollte um 16:30 Uhr erfolgen und somit hatte ich zwischendurch ein paar Stunden freie Zeit.
Bei diesem schönen und heissen Wetter wollte ich eine eher gemütliche und flache Radrunde ins Auge fassen. Es bot sich eine Tour rund um den Zürichsee an. Wenn man den See im Uhrzeigersinn umrundet kann man lange Zeit flach und in gleichmässigem Rhythmus fahren, weil fast nie von rechts eine Strasse einmündet.
Bei Rapperswil machte ich eine kurze Verpflegungspause, fuhr dann über den Seedamm nach Pfäffikon und danach dem linken Seeufer entlang, zurück nach Zürich. Alles verlief ganz locker, doch auf dem Rückweg musste ich zwei kurze Pausen einlegen, weil es nun deutlich über 30° Grad heiss war und ich deswegen viel trinken (und nachtanken) musste.
Zurück in der Bikegarage stellte ich das TREK Procaliber ab und machte mich zu Fuss auf den Weg zum Ende der PRIDE-Parade, wo ich auf die Rikscha warten wollte, um sie entgegenzunehmen. Obwohl ich eine halbe Stunde zu früh am Zielort ankam, sah ich die Rikscha bereits in einer Seitenstrasse stehen. Alle waren überrascht, dass die Parade kürzer dauerte als erwartet, doch bei dieser Hitze war das bestimmt auch nicht schlecht. Ich plauderte noch kurz mit den Kunden und fuhr danach die Rikscha zurück in die Garage.
Auf dem Heimweg registrierte ich, dass ich die 100 km Marke noch knacken werde. Das hatte ich wirklich nicht im Auge oder gar angestrebt. Das passierte eher zufällig und so quasi nebenbei 😁. Das GPS sagt: 109 km, 4:23 Std., 660 Hm.
Mittwoch, 17. Juni 2026
Furka- und Nufenenpass
Die erste Hitzewelle dieses Jahres bildete eine ideale Grundlage für eine Alpentour mit Pässen von über 2'400 Metern über Meer. Es war nun also der Tag gekommen, um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Jürg wollte mich begleiten und so trafen wir uns schon um 05:30 Uhr am Bahnhof des Flughafens Zürich/Kloten. Um 05:39 Uhr starteten wir in Richtung Zentralschweiz, wo wir um 08:16 Uhr, in Hospental, für unser Vorhaben vom Zugsitz auf den Velosattel wechselten. GPS-Tour laden, starten und los geht es. 🚴 🚵
Die ersten fünf Kilometer bis nach Realp waren noch ziemlich flach und somit ideal, um etwas einzurollen. Am Ortsausgang konnten wir auf einem Strassenschild lesen: "steigt 890 Meter auf 13 Kilometer". Genau das war unser Plan, um auf den Furkapass zu kommen. Es hiess also runterschalten und einen guten Rhythmus finden, um knappe zwei Stunden berghoch zu fahren. Wir gingen es locker an und genossen dabei die immer besser werdende Aussicht.
Von Westen, vom Wallis her, windete es noch ziemlich dunkle Wolken über die Passhöhe, doch es war klar, dass sich auch hier schon bald die Sonne durchsetzen wird. Um 10:30 Uhr machten wir beim Passschild das obligate Gipfelfoto und bei aktuell 15 Grad zogen wir für die Talfahrt eine Wind- oder Regenjacke über.
Bei einem der bekanntesten Lost-Places in der Schweiz, beim ehemaligen Hotel Belvedère, machten wir natürlich auch ein Foto. Auf der gegenüberliegenden Seite ist vom Rhone-Gletscher nicht mehr viel zu sehen. Dafür müsste man Eintritt bezahlen und noch etwa 300 Meter einem Wanderweg um eine Hügelkuppe folgen. Nichts für Radfahrer 😏. Wir sausten lieber die Passtrasse bis nach Oberwald runter und vernichteten so innert kürzester Zeit 1'000 Höhenmeter.
Kurz darauf, in Ulrichen, bogen wir nicht direkt auf die Passstrasse in Richtung Nufenenpass ab, sondern fuhren weiter der Rhone entlang bis nach Reckingen/Goms. Dort gab es nämlich einen weiteren "Grand Tour of Switzerland" Foto-Spot, den ich bei dieser Gelegenheit auch noch in meine Sammlung aufnehmen wollte. Das hat wunderbar geklappt und gleich neben dem Foto-Spot gab es ein schönes Restaurant, wo wir nun, kurz vor 12 Uhr mittags, einkehrten und uns für die zweite Passfahrt stärkten. 🍽
Die Rückfahrt nach Ulrichen war gut, um die Beine wieder etwas anzuwärmen, denn es standen noch satte 1'150 Höhenmeter, bis zur Passhöhe des Nufenen, auf dem Programm. Das heisst also gute zwei Stunden berghoch kurbeln. Dafür schaltete ich am GPS das Display auf die Anzeigeseite, die meine Pulsfrequenz anzeigt. Um gut hochzukommen, wollte ich den Puls möglichst nicht über 130 Schläge steigen lassen. Ausserdem wollte ich keine Höhenangaben sehen, denn sonst rechne ich immer, wie lange es noch dauert. So konnte ich ziemlich gemütlich hochfahren und die wirklich wunderschöne Aussicht geniessen.
Der Anstieg bis auf die Passhöhe hat Körner gekostet und so war klar, dass wir beim Restaurant eine Pause einlegen, um etwas Kühles zu trinken und ein Stück Fruchtkuchen zu essen. Wir gratulierten uns gegenseitig für die erbrachte Leistung 👍 und freuten uns auf das Finale. Denn bis ans Tourende, dem Bahnhof in Airolo, geht es von der Passhöhe nur noch bergab. Man kann 23 Kilometer lang sitzen, rollen und geniessen. Herrlich!
Um 16:57 Uhr bestiegen wir den Zug in Richtung Arth Goldau, wo wir nach Zürich umsteigen mussten. Das letzte Teilstück bis zum Flughafen war ein Klacks und um 19:23 Uhr waren wir wieder am Flughafen-Bahnhof, wo wir uns voneinander verabschiedeten. Das war ein Hammer-Tag!
Danke für's Mitkommen. ![]()
Inklusive An- und Rückfahrt kamen über 100 Kilometer auf den Tacho. Wer Interesse hat, kann hier die GPS-Aufzeichnung dieser Pässefahrt im Detail sehen. Das GPS sagt für die Alpentour: 92 km, 5:42 Std., 2'270 Hm. Für den ganzen Tag: 108 km, 6:30 Std., 2'470 Hm.
PS: Ich brauche neue Ziele... ☺️
Montag, 15. Juni 2026
Carbon-Lenkervorbaueinheit (LVE)
Weshalb ich Carbon wirklich mag? Weil damit schön fliessende, schon fast organische, Formen erzeugt werden können. Es gibt keine scharfen Kanten und (naturgemäss) kaum Schrauben oder andere vorstehende Teile. Das gefällt mir generell und das war auch ein Kaufgrund für das rote TREK Procaliber. Der Rahmen sieht aus, wie aus einem Guss 😍.
Die teueren Mountainbikemodelle von TREK sind seit zwei oder drei Jahren nicht mehr mit Vorbau (Alu) und Lenker (Alu oder Carbon) ausgerüstet, sondern mit einem einzigen Teil, einer Lenkervorbaueinheit (LVE) aus Carbon. Die Vorteile sind: geringeres Gewicht, weniger Verbindungspunkte und immer gleiche Griffposition. Mich hat jedoch von Beginn weg, die schöne Form angesprochen. Ich habe mir die Original-LVE von TREK/Bontrager auf der Webseite angeschaut, doch ich war nie und nimmer gewillt, die dafür aufgerufenen Fr. 350.00 zu bezahlen.
Im Mountainbikeforum gibt es mehrere laufende Diskussionen über Fahrradteile aus China und deren Direktimport. Die Hauptmotivation für den Kauf ist fast immer der Preis, denn wenn der Endkunde direkt beim Hersteller einkauft, und somit den ganzen Zwischenhandel ausschaltet, so wird es natürlich günstiger. Schon klar, dass dies nicht der Weisheit letzter Schluss ist, denn würden das alle machen, gäbe es bald keine lokalen Händler mehr.
Ein weiteres Problem ist, dass man die Produktqualität überhaupt nicht einschätzen kann. Oftmals werden wirklich billige Kopien angeboten, die zwar optisch passen, jedoch keinerlei Qualitätskontrollen unterliegen. Und von einer möglichen Haftung des Herstellers/Verkäufers wollen wir schon gar nicht reden. So etwas ist schlicht inexistent. Man kauft also auf eigenes Risiko und ist gleichzeitig Tester und Prüfer. Bei einem sicherheitsrelevanten Bauteil wie einem Fahrradlenker muss man sich das also gut überlegen. Einen brechenden Lenker nach einem Sprung dürfte so ziemlich der Super-GAU sein und böse Verletzungen nach sich ziehen.
Ich habe diese Internet-Diskussionen also mitverfolgt und bin dann auf einen chinesischen Anbieter gestossen, der seriös sein soll und der genau die, von TREK/Bontrager angebotenen, Lenkervorbaueinheiten herstellt und vertreibt. Stückpreis etwa Fr. 110.00 plus Fr. 25.00 Versand. 🤔Hmmm... Interessant... Na ja, wie man aufgrund der Bilder sieht, bin ich Anfang Jahr schwach geworden und habe eine solche LVE gekauft. Drei Wochen später war sie da und nach dem Auspacken war ich von der optischen Qualität schon mal überzeugt. Ich montierte die LEV dann an das Procaliber und fuhr zuerst ziemlich vorsichtig damit. Ich riss und zerrte am Lenker, hopste Treppen runter und versuchte die Stabilität des Lenkers zu prüfen. Alles so weit o.k. Auch die Griffposition passte gut. Schon bald waren meine anfänglichen Zweifel verflogen. Mittlerweile bis ich um die 1'500 Kilometer damit gefahren. 👍
Lenker und Vorbau sind einige der wenigen Teile, die man als Radfahrer fast immer im Blickfeld hat. Wer einen Velocomputer oder eine Navi montiert hat, der schaut ohnehin regelmässig zum Vorbau oder zum Lenker. Und da freue ich mich nun regelmässig ab der schönen Form dieser LEV und sie fasst sich auch gut und geschmeidig an. Macht also wirklich Spass. So viel Spass, dass ich mir das auch für das Reiserad, das TREK 1120, leisten wollte. Diesmal jedoch nicht einfach in Carbon-schwarz-matt, sondern lackiert in Chameleon-blue-purple 🤩. Vor drei Wochen bestellt und gestern geliefert bekommen.
Wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann, passt das helle eisblau nicht wirklich zum blau-metallic von Gabel und Steuerrohr. Doch das wäre ja auch zu schön gewesen und ganz ehrlich, das habe ich auch nicht erwartet. Ich kann darüber hinwegsehen, denn dieser zweifarbige Effekt von blau und violett ist schon wunderbar anzusehen 🤩.
Da am Nachmittag eine Rikschafahrt im Kalender stand, bin ich mit dem TREK 1120 in die Stadt und wieder zurück gefahren. Auf diesen knapp 40 Kilometern hat sich auch hier der Lenker gut und stimmig angefühlt. Passt also.
Freitag, 12. Juni 2026
An den Rheinfall
Da ich morgen Samstag verplant bin und keine Zeit für eine Bike-Trainingsrunde finden werde, wollte ich heute eine etwas längere Tour fahren. Die Tour an den Rheinfall habe ich in den letzten Jahren um immer neue Singletrails ausgebaut und deshalb ist das eine wirkliche Genusstour. Für die über 70 Kilometer braucht man aber auch entsprechend Zeit.
Der Regenradar sagte, dass die letzten Regenwolken gegen 11 Uhr vorüberziehen und es danach trocken bleiben soll. Also startete ich um 10:30 Uhr mit einer sonnigen Stimmung unter einer dichten Wolkendecke 😉.
Schon bald kam ich an den Rhein, wo viele schöne Kilometer Wanderwege dem Ufer entlangführen. Genussbiken vom Feinsten! ☺️
Oberhalb der Klosterinsel Rheinau wechselte ich von der linken auf die rechte Rheinseite und erfreute mich der tollen Strecke und der ruhigen Stimmung. An diesem eher kühlen und grauen Tag traf ich bis zum Rheinfall lediglich zweimal auf Wanderer und die Begegnungen waren freundlich und problemlos.
Am Rheinfall selbst war dann, wie zu erwarten, ziemlich viel los. Sehr viele Touristen wollten den "biggest Waterfall of Europe" sehen. Da mache ich nur kurz zwei Fotos. Einmal von unterhalb des Wasserfalls.
Und einmal von oberhalb.
Oberhalb Neuhausen überquere ich den Rhein in Richtung Flurlingen und fahre auf dem Natur-Radweg bis zum Schloss Laufen. Eigentlich wollte ich da eine Kaffeepause machen, doch vor dem grossen Selbstbedienungsrestaurant staute sich halb Indien. Auch dass mittlerweile alles in Englisch angeschrieben ist, hat mir angezeigt, dass dies kein Ort für Ureinwohner mehr ist 😌. Da fahre ich besser etwas weiter und mache bei einer schönen Aussichtsbank, direkt am Rhein, meine Mittagspause. Ein Käsebrot und eine Banane habe ich dafür ja im Rucksack.
Gegen Tourende folgt dann die eigentliche Steigung des Tages. Von Flaach bis zur Hochwacht auf dem Irchel sind es knapp 400, teilweise recht steile, Höhenmeter. Kurz vor dem höchsten Punkt komme ich an einer Waldlichtung vorbei, die stark mit rotem Fingerhut bewachsen ist. Wunderschön! Klar, dass ich da zwei Bilder mache. Einmal als Übersicht.
Und eine Detailaufnahme von einzelnen Blüten des roten Fingerhuts.
Nur wenig später erreiche ich die Hochwacht, mache dort erneut eine kurze Pause und verdrücke den letzten Schokoriegel, den ich im Rucksack finde. Natürlich mache ich noch das obligate Foto vor dem Triangulationspunkt (cooles Wort 🙃).
Dann folgen viele bekannte Singletrails und ein schneller Downhill runter bis nach Freienstein. Herrlich! Was für ein Spass! Die letzten Kilometer sind easy-peasy und ich komme zufrieden und gut gelaunt nach Hause. Alles richtig gemacht. Das ist einfach eine Klasse-Tour. 👍 Das GPS sagt: 74 km, 4:12 Std., 980 Hm.
Donnerstag, 11. Juni 2026
Lägern 5-26
Ich wollte heute eine Mountainbikerunde fahren, hatte jedoch keine wirkliche Idee, wie ich die Trainingsrunde gestalten soll. Als ich so darüber nachdachte, kam mir in den Sinn, dass es schon fast zwei Monate her ist, seit ich das letzte Mal auf den Lägern war. Zack: Der Entscheid war gefallen. Diese recht einfache Runde lässt sich zudem wunderbar mit Musikhören verbinden, was ganz in meinem Sinne war.
Wettermässig war es meist bewölkt, ziemlich windig und nur so um die 17 Grad. Ich war froh, dass ich ein Langarm-Baselayer unter dem neuen Bikeshirt trug. Das passte gut zusammen. Während ich so dahinfahre, kann ich auch gut die Gedanken etwas schweifen lassen oder auch mal etwas konzentrierter über das Eine oder Andere nachdenken.
Eigentlich möchte ich noch einen Abschluss-Beitrag zu der zweiwöchigen Frankreich-Reise schreiben. Es ergaben sich da schon ein paar Erkenntnisse, die ich für kommende Bike-Reisen festhalten möchte. Eine Erkenntnis zum Beispiel war, dass ich mir wirklich überlegen muss, ob das ungefederte TREK 1120 für technisch anspruchsvollere Mountainbikereisen wirklich das richtige Fahrrad ist. Natürlich funktioniert es, doch es ist hart, anstrengend und holprige Abfahrten auf grobem Schotter gehen ganz schön in die (alten) Knochen. Da wäre eine Federgabel kein Luxus, sondern ein echter Komfort- und Sicherheitsgewinn. Das ist echt zu überdenken. Und gerade heute merke ich das, denn das CANYON Neuron mit 130 mm Federweg hinten und 140 mm Federweg vorn fährt sich im Vergleich dazu wie eine komfortable Sänfte....
Wie auch immer. Das soll Thema eines anderen Blogbeitrags sein, der noch zu schreiben ist. Die heutige Fahrt war sehr entspannend. Auch deshalb, weil ich die Strecke in- und auswendig kenne. Die Singletrails bergrunter machten mächtig Spass. Ich fühlte mich sicher und stabil. So kann ich es richtig laufen lassen und auch mal einen kleinen Sprung einbauen. 👍
Auf dem Rückweg lege ich noch einen Zwischenstopp bei einem Restpostenverkauf ein, weil ich in einer Anzeige gelesen habe, dass es dort meinen Lieblingsmännerduft mit 58 % Rabatt zu kaufen gibt. Das lohnt sich und deshalb wollte ich mir diese Aktion nicht entgehen lassen. Ich kaufte dann gleich einen grossen Flacon und somit bin ich diesbezüglich für die nächsten Jahre bestens ausgerüstet 🥰. Das gab ein paar wenige Zusatzkilometer im Vergleich zur direkten Strecke. Auch gut. Das GPS sagt: 56 km, 3:15 Std., 1'020 Hm.



























































