Artikel mit Tag: canyon_neuron
Montag, 12. Oktober 2026
Samstag, 3. Oktober 2026
Standard-Singletrail-Runde
Heute Samstag hatte auch Jürg Zeit um mit Matthias und mir eine Mountainbikerunde zu fahren. Und ebenfalls Tradition ist, dass wir an einem dieser vier Tage mit Matthias unsere Lieblingstrainingsrunde fahren und ihm die besten Trail in unmittelbarer Umgebung zeigen. Natürlich beinhaltet diese Runde auch einen Halt bei unserer Lieblingsbäckerei. 😋🧁🍰☕👌
Es war wieder ein traumhaft schöner Herbsttag. Unglaublich warm für Anfang Oktober. Naturgemäss fotografieren wir auf unserer Standardrunde nicht mehr wirklich viel, da schon fast alles einmal gezeigt wurde. Doch auch heute hatten wir wieder jede Menge Spass und genossen den Tag mit Freunden in vollen Zügen.
In diesem Beitrag, vom 8. Juni, habe ich angemerkt, dass ich eigentlich einen roten Helm brauche. Also... brauchen ist zu viel gesagt, denn ich besitze schon zwei Fahrradhelme, doch zum roten TREK Procaliber und dem passenden roten Biketrikot würde ein entsprechend roter Helm natürlich voll gut aussehen. 🤩
Da es dabei jedoch mehr um "wollen" als um "brauchen" ging, konnte ich mich nie wirklich zu einem Kauf durchringen. Als dann Karin Ende September fragte, was ich mir zum Geburtstag wünsche, ergriff ich die Gunst der Stunde 😌. Und siehe da: Gestern Abend konnte ich doch tatsächlich den gewünschten, roten Helm auspacken (Giro Artex MIPS, 59-63 cm). Vielen lieben Dank! 😍😘💘
Natürlich musste ich den neuen Helm heute gleich ausführen. Passt auf meinen grossen Kopf und sieht wirklich gut aus 🤩. 100 Punkte! 💯 🙏
Freitag, 2. Oktober 2026
Bilderbuch-Schweiz
In den vier Tagen, in denen Matthias hier bei uns ist, versuchen wir möglichst einmal, eine "richtige" Mountainbiketour in den Bergen zu fahren. Letztes Jahr war das die Gotthard-Tour, doch dieses Jahr hatte ich nicht wirklich einen Plan dafür. Natürlich sind Touren im Gebirge wetterabhängig und gestern Abend begann es leicht zu regnen, was die Auswahl dann weiter einschränkt. Wir haben einiges hin und her diskutiert und letztendlich einigten wir uns auf eine Ostschweiz-Tour. Ich schwärmte von der Tour zum hohen Kasten (die ich am 26. August gefahren bin) und auch von Appenzell und der malerischen Landschaft. Das ist wirklich äusserst sehenswert.
Gegenüber der gefahrenen Tour im August schlug ich zwei Änderungen vor. Erstens wählen wir die Bergspitze neben dem hohen Kasten, den Kamor. Der Kamor ist zwar 44 Meter weniger hoch, doch auf den hohen Kasten kann man gar nicht wirklich fahren und die nötige Zeit, um da hoch und wieder herunterzuwandern wollten wir uns nicht nehmen. Zweitens beenden wir die Tour im Rheintal, beim Bahnhof Altstätten. Dadurch ersparen wir uns viele Asphaltkilometer zum Schluss. Einverstanden! Also kurz den PC anwerfen, die GPS-Aufzeichnung vom August hervorsuchen und entsprechend abändern. Passt!
Wir starteten am Bahnhof des Flughafens Zürich um 08:23 Uhr und kamen um 09:22 Uhr in Sankt Gallen an. Die Strassen waren vom Regen noch nass und viele Wolken waren am Himmel, doch der Wetterbericht stimmte uns für den Tagesverlauf zuversichtlich, da zumindest keine Regenfälle mehr prognostiziert waren. Wir fuhren also gemütlich los und steuerten unser erstes Ziel, die Appenzeller-Schaukäserei in Stein/AR an.
Ein paar Fotos später ging es weiter bis in den historischen Ortskern von Appenzell. Matthias machte natürlich viele Bilder von den aussergewöhnlich schön bemalten Häuserfronten und dann gönnten wir uns ☕ und 🥐 bei einer Bäckerei. Kaum wieder aufgesessen fuhren wir bei Weissbad zu der Grossbäckerei Bischofberger, der Bärli-Biber-Bäckerei. Heute besuchten wir auch den Fabrikladen und deckten uns dabei mit allerlei Leckereien ein. Blöd nur, dass wir diese dann auch hoch auf den Berg fahren müssen. 😅
Die folgende Bergfahrt ist fahrtechnisch einfach, weil meist auf einer asphaltierten Nebenstrasse. Nur zwischendurch gibt es etwas Schotter oder ein paar Meter Wanderweg. Aber die 1'000 Höhenmeter kosten doch ziemlich Kraft und gute zwei Stunden Beinarbeit. Die letzten 30 Höhenmeter bis zum Gipfelkreuz sind zum Fahren zu steil, da musste noch etwas geschoben und getragen werden. Alles kein Problem.
Wirklich erwähnenswert am heutigen Tag ist das Wetter. Viele Wolken zogen schnell über die Bergrücken und so änderten sich die Licht- und Sichtverhältnisse wirklich von Minute zu Minute. Lange dachte ich, dass wir kaum eine gute Aussicht geniessen können, weil die Bergspitzen immer wieder in den Wolken lagen. Doch Petrus war uns gnädig 😇. Kurz vor dem höchsten Punkt rissen die Wolken auf und wir konnten wirklich tolle Gipfelfotos schiessen. Das war wirklich super-spektakulär.
Und dann folgte das, wofür wir die ganze Anstrengung des Aufstiegs auf uns genommen haben. 1'300 Höhenmeter Downhill auf nur 8 Kilometer Wegstrecke 😎, im Schnitt also über 15 % Gefälle, bis dass die Bremsscheiben glühen🔥 🤟. Alles Offroad, Karrenwege und naturbelassene Wanderwege. Das macht super Spass. Wir halten immer wieder an, geniessen die tolle Aussicht ins Rheintal und machen viele Fotos 📷. Was für ein Genuss 👍!
Die Talsenke erreichen wir bei Rüthi und zum Schluss folgen flache und gemütliche zehn Kilometer zum Bahnhof in Altstätten. Da steigen wir in den Zug bis nach St. Gallen, wo wir dann in einen Schnellzug umsteigen und bis nach Winterthur fahren. Es folgen noch letzte 13 Velokilometer bis nach Hause, wo eine erfrischende Dusche 🚿 schon auf uns wartet. Das war ein perfekter Biketag! 🙏
Donnerstag, 1. Oktober 2026
Flachlandtrails zum Start
Schon seit einigen Jahren besucht mich Matthias aus Deutschland jeweils im Herbst für ein verlängertes Bikewochenende. Letztes Jahr war er vom 9. bis 12. Oktober hier und diesmal nun ein Wochenende früher. Heute war also der erste Biketag und dafür schlug ich die Küssaburg-Tour vor, die ich im Juli mit Jürg und Remy gefahren bin. Den entsprechenden Track habe ich gestern Abend noch etwas angepasst, sodass wir ihn nur noch aufs GPS laden und dann abfahren konnten.
Das war eine kurzweilige Anfangstour, mit vielen schönen Wanderwegen und auch Schotterstrassenabschnitten, auf denen wir uns gut austauschen und unterhalten konnten. Das Wetter war sehr angenehm, denn noch selten konnte man Anfang Oktober immer noch in kurzen Hosen und Kurzarmtrikot Rad fahren. Den Rückweg plante ich über Eglisau, wo wir vor dem ViCafé, im historischen Ortskern, einen weiteren Kaffeehalt einlegten, bevor wir die letzten zehn Kilometer bis nach Hause unter die Räder nahmen. Die Tour hat Spass gemacht und die fast 70 Kilometer und 1'500 Höhenmeter waren auch nicht ohne 😅.
Dienstag, 29. September 2026
Herbstgenussrunde
Gestern Montag war ich in der Stadt am Rikschafahren, doch heute Nachmittag war mein Kalender leer und somit wollte ich natürlich eine Mountainbikerunde fahren um, zum wiederholten Mal, das herrliche Herbstwetter wirklich auszukosten. Betreffend der Strecke habe ich nicht lange überlegt. Auf die Lägern-Hochwacht hatte ich Lust und wenn ich dort noch Appetit auf mehr habe, dann hänge ich noch den Altberg-Hügelzug an die übliche Runde an.
Mit guter Musik im Ohr machte ich mich kurz nach 12 Uhr auf den Weg. Die Sonne schien an einem wolkenlosen Himmel und die Temperatur lag bereits über 20° Grad. Im Laufe des Nachmittags sollten sommerliche 27° Grad erreicht werden und leichte Schleierwolken aufziehen. Meine körperliche Verfassung stimmt, die emotionale Stimmung war ausgeglichen und positiv. Ich forcierte nicht, sondern legte Wert auf Präsenz und aktives Teilhaben. Somit passt also alles wunderbar zusammen. 🙏
Auf der Aussichtsplattform der Lägern gönnte ich mir eine Banane und blickte rüber zum Altberg. Ja, diesen Hügel packe ich heute auch noch in meine Runde. Ich habe Zeit und Lust. Also los.
Was soll ich denn noch schreiben??? Es war eine perfekte Nachmittagstour, wofür ich einfach nur dankbar bin. 🙏 Das GPS sagt: 61 km, 3:46 Std., 1'230 Hm.
PS: Morgen muss ich die Füsse still halten, denn abends kommt Matthias, aus Deutschland, für vier Tage zu Besuch. Dann möchten wir täglich eine Radtour unternehmen und dafür sollte ich möglichst erholt sein. Das kommt gut.
Samstag, 26. September 2026
Beinahe-Ruhetag
Eigentlich wollte ich nach der gestrigen Jura-Tour heute einen Ruhetag einlegen. Doch auch heute war das Wetter wieder unglaublich schön und für Ende September aussergewöhnlich warm. So entschied ich mich am Nachmittag doch noch eine zügige Mountainbikerunde zu fahren. Ein paar Kalorien zu verbrennen kann ja nicht schaden. Vor allem, wenn man abends mit Freunden verabredet ist, um ein Dorffest zu besuchen und sich dort an den verschiedenen Marktständen zu verpflegen. Das GPS sagt: 34 km, 2:11 Std., 750 Hm.
Sonntag, 20. September 2026
Emerich Bikerunde
Am Freitag las ich zufällig im lokalen Mitteilungsblatt, dass heute Sonntag eine Biketour von der lokalen Feuerwehr organisiert wird. Klingt gut und ein paar neue Gesichter kennenzulernen kann auch nicht falsch sein. Der einzige Nachteil: Für einen Sonntag musste ich wirklich früh aufstehen, damit ich gut verpflegt um 08:30 Uhr beim Feuerwehrgebäude einsatzbereit bin.
Ich war doch ziemlich erstaunt, dass wir eine recht grosse Gruppe von 18 Bikerinnen und Bikern waren. Und auch überrascht war ich, dass doch 14 Fahrer noch ohne E-Unterstützung in die Pedale treten 👍. Das hätte ich so nicht erwartet. Es war eine interessante und auch anstrengende Tour, auch wenn ich schon fast alle Wege bereits kannte (logisch, so oft wie ich hier unterwegs bin).
PS: Emerich soll ein Siedler gewesen sein, der als Erster in diesem Tal sesshaft wurde und somit quasi als Gründer von Embrach gilt.
Freitag, 18. September 2026
Genussrunde
Ich hatte Zeit und richtig Lust um eine schöne Mountainbiketour zu fahren. Dabei wollte ich es bewusst ruhig angehen und die Fahrt sowie den Tag in vollen Zügen geniessen. Nicht Leistung, sondern Erleben war mir wichtig.
Die Wahl fiel schnell auf die Tour zum Rheinfall. Die mag ich einfach sehr und die vielen Wanderwege und Trails abseits befestigter Strassen machen es einfach, die Natur mit allen Sinnen zu geniessen.
Das Ganze war auch als eine Einstellungstour für das neue Garmin Edge 550 Navigationsgerät gedacht. Mich haben die verschiedenen Problemchen mit dem alten Edge 530 und dem Explore 2 zunehmend genervt und wie es dann so ist, bin ich über eine Rabattaktion eines deutschen Online-Bike-Teilehändlers gestolpert, was mich zu einem Spontankauf verleitet hat. Gestern ist das Gerät angekommen und heute nun konnte ich während der Fahrt das Mountainbike-Profil nach meinen Wünschen und Vorstellungen einrichten. Und nach der heutigen Fahrt darf ich zufrieden feststellen: Der Kauf hat sich gelohnt! Das Edge 550 verfügt über ein gestochen scharfes LCD-Display mit tollen Farben und gutem Kontrast. Das ist sogar noch besser als das etwas grössere TFT-Display des Explore 2. Auch der Leistungsumfang (und die Schnelligkeit) ist beeindruckend. Das hat gegenüber dem Edge 530 wirklich deutliche Fortschritte gemacht. Ja, dieser Kauf war eine gute Entscheidung. 👍
Heute passte alles perfekt zusammen. Tolles, sonniges Wetter mit angenehmen Temperaturen, menschenleere Wanderwege und mehrere vorzügliche Bäckereien 🥐☕🍪 direkt am Streckenrand. Somit war ich immer bestens verpflegt und das verleitete mich dazu, die Tour noch etwas auszudehnen und den Tag wirklich voll auszukosten. Das GPS sagt: 84 km, 5:11 Std., 1'250 Hm.
Montag, 7. September 2026
hoch auf den Pizol
Nach der letzten Mountainbiketour auf den Pizol sagte ich, dass ich das nie mehr in meinem Leben machen werde. Die schon sehr anstrengende Auffahrt, und vor allem die lange Tragepassage zum Schluss, hat mich damals ein ganzes Stück über meine eigentliche Leistungsgrenze gebracht. Was für eine Schinderei! 🤯 Ich war damals fix und fertig. 🥵
Das klitzekleine Problem: Auf dem Pizol gibt es einen "Grand Tour of Switzerland" Foto-Spot, welcher in meiner Sammlung noch fehlt 🤪. Vor knapp zwei Jahren hat mich das noch nicht so interessiert und deshalb war das damals auch kein Thema. Doch jetzt ... 🧐
Was ich jedoch auch noch in Erinnerung hatte war, dass wir damals jemanden mit einem Geländewagen bei der Pizolhütte gesehen haben. Dieses Fahrzeug muss ja irgendwo hochgefahren sein und deshalb muss es einen fahrbaren Weg auf den Pizol geben. Dadurch könnte ich zumindest die Tragepassage eliminieren. Nach etwas Recherche war bald klar, dass dieser Weg von der Nordseite via Wangs, Furt und Gaffia hochführt. Bis Furt asphaltiert, danach Schotter. O.K. Ich zeichnete also einen Track ab Bahnhof Sargans. Die Eckdaten: 32 Kilometer Strecke und etwas über 1'800 Höhenmeter 😳. Heftig!
Das Höhenprofil lügt nicht. Um mit dem Mountainbike auf den Pizol zu kommen, braucht es eine gewisse Leidensfähigkeit. Ab Wangs (2 km) sind auf 13 Kilometer 1'790 Höhenmeter zu überwinden, was einer durchschnittlichen Steigung von über 13 Prozent entspricht. Für mich heisst das dreieinhalb Stunden immer nur berghoch. Und zwar keuchend berghoch. 😅
Schon die Asphaltstrasse ist so steil, dass ich oft und lange im allerkleinsten Gang fahren muss (30:51). Ganz unerwartet setzt dabei leichter Regen ein, was ich ziemlich angenehm finde, denn es kühlt zumindest meinen nass geschwitzten Körper etwas ab 😏. Kurz nach 10 km, nach etwa zwei Stunden, erreiche ich das Ende der Asphaltstrasse bei Furt und entschliesse mich für einen Halt im einzigen Bergrestaurant. Ich sitze unter einem Sonnen-/Regenschirm auf der Terrasse, genehmige mir ☕ und 🥐 und bin schon beeindruckt von dieser Bergwelt. Vor mir sehe ich den weiteren Streckenverlauf und dabei wird mir klar, dass ich wohl öfter schieben werde. Die Schotterstrasse sieht teils heftig steil aus.
Nicht zögern und nicht zu lange nachdenken! Bezahlen, bedanken und wieder aufsitzen. In der Ruhe liegt die Kraft 😉. Es folgen eineinhalb Stunden gemischtes Fahren und Schieben. Die Anteile halten sich ziemlich die Waage. Immerhin muss man das Bike nirgends tragen 🙃. Während der Schiebepassagen frage ich mich, ob ich das in "meinen besten Zeiten" hätte hochfahren können. Ich denke nicht. So fit war ich wohl noch nie in meinem Leben. Aus heutiger Sicht müsste ich dafür 30 Jahre jünger und 20 Kilogramm leichter sein 😜😂🤣.
Was ich jedoch auch festhalten will ist, dass die tolle Aussicht jederzeit die Mühen des Anstiegs wett macht. Der leichte Regen hat aufgehört und die Sonne setzt sich immer deutlicher durch. Schon bald kann ich die Sonnenbrille 👓 anziehen 😎 und somit ist meine kleine Welt in Ordnung. Dankbar erreiche ich das Hochplateau und blicke nach rechts zur Pizolhütte rüber. Da will ich heute jedoch nicht hin, sondern noch 50 Höhenmeter höher, bis zum Rundum-Aussichtspunkt und dem Foto-Spot.
Die Sicht ist heute wirklich fantastisch. In Richtung Norden kann ich das Rheintal hinunter bis zum hohen Kasten sehen, wo ich vor zwei Wochen war. Mittig sieht man Girenspitz und Alvier und links davon die sieben Churfirsten. Und auch im Süden reihen sich die Berge des Kanton Graubünden dicht an dicht. Man geniesst wirklich ein Traum-Panorama 👍.
Sosehr ich den Aufstieg auf den Pizol fürchte, so sehr freue ich mich auf die kommende Abfahrt. Das ist definitiv etwas vom Besten, was ich mit dem Mountainbike kenne. Dabei fahre ich etwa eine Stunde alles auf Wanderwegen talwärts. Es ist zwar immer steil und steinig, doch selten verblockt und eigentlich nie gefährlich. 99 % fahrbar. Zwischendurch halte ich an, um erneut die tolle Aussicht zu geniessen. Ein Montag ist ideal für diese Tour, denn ich begegne während dieser Stunde genau zwei anderen Menschen/Wanderern. Perfekt!
Im Tal bin ich geflasht! 🤩 😵 Was für ein Spitzenerlebnis! 😁 🏆 👍
Die letzten flachen Kilometer zurück zum Bahnhof Sargans sind pure Entspannung und schon bald sitze ich wieder in einem Zug und lasse mich nach Hause fahren. Danke liebes Schicksal, für diesen nahezu perfekten Biketag 🙏. Für den ganzen Tag sagt das GPS: 62 km, 6:30 Std., 2'230 Hm.
Freitag, 4. September 2026
MTB-Runde
Ich hatte richtig Lust, um wieder einmal auf das CANYON Neuron Fully zu steigen und eine richtige Mountainbiketour zu fahren. Das konnte ich gut mit einem Garmin Edge 530 Test verbinden. Nachdem dieser nun vollständig getrocknet ist, scheint er ja wieder zu funktionieren. Ich habe also ein Mountainbike-Profil eingerichtet, den Pulsgurt gekoppelt und bin losgefahren.
Mein Plan war ziemlich simpel. Ich fahre wieder einmal alle mir bekannten Trails am Warpel, am Multberg und auf dem Irchel. Das Wetter war angenehm warm und der Boden trocken und somit gut zu fahren.
Schon bald zeigte sich, dass die Pulsanzeige nicht stimmen kann. Ich hielt also an, löschte den entsprechenden Sensor und richtete ihn erneut ein. Das GPS erkannte zwar den Sensor des Pulsgurts, doch auch nach dieser Aktion sprang die Anzeige zwischendurch auf Werte um 30, was definitiv nicht stimmen kann. Auf dem Multberg stellte ich dann fest, dass die Taste unten-links (Runde oder Zwischenzeit) ebenfalls nicht mehr funktioniert. Ich konnte drücken wie oft und stark ich auch wollte, es wurde einfach keine Zwischenzeit gestoppt. Hmmm... 🤨 🤔 Nicht gut. Das Ende des Garmin Edge 530 naht wohl definitiv. 😞
Abgesehen von diesem kleinen Technikproblemchen habe ich die Runde wirklich genossen. Meist war ich alleine im Wald unterwegs und konnte so die Stimmung und Ruhe gut auf- und mitnehmen. Wieder einmal bin ich sehr dankbar, dass ich gleich von der Haustüre weg solch abwechslungsreiche Trainingsrunden fahren kann. 🙏 Das GPS sagt: 40 km, 2:47 Std., 960 Hm.




















































