Donnerstag, 5. März 2026
Mittwoch, 25. Februar 2026
Ton in Ton
Morgen bin ich mit Jürg auf eine Trainingstour verabredet und weil der Wetterbericht so gut und sonnig ausfällt, habe ich heute die hier vorgestellten neuen Laufräder ins CANYON Neuron eingebaut. Ich konnte einfach nicht mehr länger warten 😁.
Wie schon beschrieben, sind die Räder nahezu identisch wie jene im TREK Procaliber. Dort gefällt mir der Kontrast vom leuchtend roten Rahmen zu den glänzend blauen Naben ausgezeichnet. Hier am CANYON passt der Farbton nun perfekt zum bereits blau/schwarzen Rahmen. Das sieht wirklich aus, wie aus einem Guss! 🤩 👍
Sonntag, 15. Februar 2026
do it again
Bin heute zur fast gleichen Zeit auf die genau gleiche Grundlagenausdauerrunde wie gestern gestartet. Heute war es 5° Grad kälter und das Bike ist 3 kg schwerer und mit schlechter rollenden Stollenreifen ausgerüstet. Das Ziel war das Gleiche. Gleichmässiger Puls um 110 Herzschläge pro Minute. Ich war gespannt, wie viel langsamer ich mit diesem Mountainbike sein werde.
Das Resultat lieferte schlussendlich die GPS-Aufzeichnung. Das GPS sagt: 56 km., 2:35 Std., 310 Hm. Ich brauchte heute also 6 Minuten länger und der gefahrene Durchschnitt fiel dadurch von den gestrigen 22,5 auf heute 21,9 km/h. Auf die Gesamtfahrdauer von zweieinhalb Stunden finde ich 6 Minuten Unterschied ziemlich wenig. Es hätte sogar noch etwas weniger sein können, wenn man bedenkt, dass gestern der Durchschnittspuls bei 110 und heute bei 108 Schlägen pro Minute lag. Aber egal. Das sind alles nur unwichtige Zahlenspielereien. Für mich zählte mehr, dass ich trotz der schwierigen Wetterbedingungen auch in dieser Woche über 200 Kilometer mit dem Velo unterwegs war. Somit stimmt mein Trainingsfahrplan. 👍
Mittwoch, 11. Februar 2026
CANYON-Sommerräder
Nachdem ich Ende Dezember die Bike Butler GmbH Buchhaltung fertig gemacht habe, konnte ich mir einen Weihnachtsbonus für das Jahr 2025 ausbezahlen. Damit nicht einfach der Saldo des Bankkontos um ein paar Franken ansteigt, entschied ich damals, dass ich mit dem Geld direkt etwas kaufe, was ich ansehen kann und woran ich noch länger Freude haben werde. 🤗
Meine Wahl fiel -zum wiederholten Mal- auf einen Satz Carbon-Laufräder von Light Bicycle. Schon am TREK 1120 und auch am TREK Procaliber fahre ich Carbon Räder mit hope-Naben und bin echt begeistert davon. Die ältesten, am TREK 1120, fahre ich nun schon seit sechs Jahren und sie laufen immer noch gerade und leichtgängig wie am ersten Tag. Auch die Räder am TREK Procaliber laufen schon über 4'000 Kilometer problemlos und ohne Nachzentrieren. Das sind echte Qualitätsprodukte 👍. Leicht, schön und schnell.
Light Bicycle baut jeden Laufradsatz ganz individuell nach Kundenwunsch und auf Bestellung. Und so hat es von der Bestellung bis zur Lieferung etwa acht Wochen gedauert. Die neuen Laufräder sind fast baugleich wie diejenigen für das TREK Procaliber. Diesmal bestellte ich die Felgen mit einer 3K-strukturierten Deckschicht und unlackiert matt (am Procaliber mit Glanzlack). Auch diesmal wieder mit blauen hope-PRO5-Naben, 6-Loch Bremsscheibenaufnahme, 32 schwarzen Speichen und blaue Speichennippel. Für das CANYON den passenden Microspline-Freilaufkörper für die Shimano 12fach Schaltung. Auch die Bremsscheiben sind wieder gleich und so könnte ich nun auch problemlos die Laufräder zwischen dem CANYON Neuron und dem TREK Procaliber hin und her tauschen.
Ich möchte hier anmerken, dass es mir primär um problemlose Funktion und passende Optik geht und ich die mögliche Gewichtsreduktion eher sekundär betrachte. Der Laufradsatz wiegt nackt ausgepackt 1'608 Gramm und ist somit bestimmt 500 Gramm schwerer als ein "echter" Leichtbau-Laufradsatz. Doch ich bin mit 95 Kilo auch schwerer als der Durchschnitt 😉. Die hope-Naben sind nicht die Leichtesten aber robust und zuverlässig und leichte Laufräder haben heute meist nur 28 oder 24 Speichen. Mit 32 Speichen bin ich da bewusst auf der stabileren Seite.
Wie auch immer. Natürlich habe ich die Laufräder gleich ausgepackt und fahrbereit aufgebaut. Noch habe ich sie nicht ins CANYON gesteckt, da ich auf trockenes und schönes Frühlingswetter warte, um sie dann gebührend einzuweihen. Ich freue mich! 💖
Donnerstag, 5. Februar 2026
Grenztour
Für die heutige Trainingstour waren wir zu Dritt. Um mal etwas Neues auszuprobieren, haben wir einen GPS-Track von einem Tourenportal heruntergeladen, den wir nachfahren wollten. Es ging von hier nordwärts und folgte längere Zeit der Landesgrenze zwischen der Schweiz und Deutschland. Mal befand man sich auf Schweizer Boden und dann wieder in Deutschland. Auf den Waldstrassen weiss man das selten so genau, doch als wir durch die Ortschaft Lotstetten fuhren war sonnenklar, dass man hier mit Euro bezahlt.
Über den Rhein und wieder zurück in der Schweiz machten wir in Flaach, in einer schönen Bäckerei, einen Verpflegungshalt. Wir waren nun schon nahe an 40 Kilometern Wegstrecke und scheinbar ist da unserem Ideengeber, der diese Tour aufgezeichnet und ins Internet gestellt hat, langsam die Luft ausgegangen. Sein Track führte von hier nämlich vollständig auf Asphalt, und mit so wenig Höhenmetern wie nur irgendwie möglich, zurück zum Ausgangspunkt. Das fanden wir etwas langweilig und so entschieden wir uns dafür, noch auf und über den Irchel-Hügelzug zu fahren.
Das war zwar noch ziemlich anstrengend, hat sich jedoch wirklich gelohnt, denn ganz zuoberst kamen wir doch tatsächlich kurz aus dem Nebel und konnten blauen Himmel und die Sonne sehen. Sehr schön! Mit Genuss fuhren wir die bekannten Singletrails dem Hügelrücken entlang bis zum Irchelturm und von da gings dann bergab bis nach Pfungen, wo wir noch einmal einen Kaffeehalt bei unserer Lieblingsbäckerei machten. Von da waren es nur noch gemütliche fünf Kilometer bis nach Hause. Es war eine lange, doch interessante und abwechslungsreiche Tour. Hat Spass gemacht! Danke. Das GPS sagt: 61 km., 3:51 Std., 1'030 Hm.
Freitag, 30. Januar 2026
Kyburg-Loop
Um 10 Uhr traf ich mich mit Jürg und heute entschieden wir uns dafür, wieder einmal die Kyburg-Runde zu fahren. Das ist eine gute Winter-Trainingsrunde, weil die Strecke vorwiegend über Schotterstrassen führt und die etwa 50 Kilometer und 1'000 Höhenmeter für einen guten Trainingseffekt sorgen.
Das Wetter war neblig, wolkenverhangen und die Temperatur lag gerade so um Null Grad. Wir waren entsprechend gekleidet und die heizbaren Schuh-Einlegesohlen waren wieder einmal Gold wert. Unterwegs begann es dann zu schneien, was immer irgendwie speziell und schön ist. Wir stellten jedoch bald fest, dass es nur auf den Hügeln schneite. In den Tälern des Flachlandes regnete es. Ein paar wenige Grad machten den Unterschied.
Die Tour war wie immer interessant, aber auch lang und fordernd. Das GPS sagt: 50 km., 3:38 Std., 1'070 Hm.
Samstag, 3. Januar 2026
mit Schnee
In der Nacht auf heute hat es hier etwa fünf Zentimeter Schnee gegeben. Das ist der erste Schnee, den ich diesen Winter live sehe und da kann ich mich schon darüber freuen; auch wenn ich sonst eher ein ambivalentes Verhältnis zu Schnee habe. Rasch war klar, dass ich heute nochmal exakt die gleiche Mountainbike-Trainingsrunde fahren will, wie gestern.
Kurz vor zwölf Uhr Mittags schwang ich mich in den Sattel und fuhr in Richtung Warpel, meinem ersten Hügel. Wenn ich gestern ab und zu dachte, dass es schön ruhig sei, so ist es mit Schnee gleich noch einmal bedeutend stiller. Der Schnee ist leicht und trocken und dämpft viele Geräusche. So ist man rasch ganz bei sich und seinem Atem. Daran merke ich schnell, dass die Fahrt bei Schnee bedeutend anstrengender ist als ohne Schnee, so wie gestern. Doch visuell ist es einfach eine Wucht 😍. Der frische, weisse Schnee glitzert im Gegenlicht der Sonne als wären tausend Diamanten hingestreut 💎.
Im Schnee Rad zu fahren ist nicht nur anstrengender, es ist auch etwas heimtückisch, weil man viele Unebenheiten, Wurzeln und Steine unter der Schneedecke nicht sieht. Ich fahre deshalb etwas vorsichtiger und langsamer als gestern, doch ich bin mit allen Sinnen dabei und geniesse jede Minute. Es ist so friedlich und so ruhig. Die Sonne ☀️ scheint, ich fahre Rad 🚲 und ich trage Sonnenbrille 🕶 😎. Alles ist gut! 🙏
Zuhause bin ich dann doch etwas erstaunt, dass ich satte 20 Minuten länger brauchte als gestern. Gestern war ich sportlich und rowdy unterwegs, während dem ich heute diesen ersten Schnee in vollen Zügen genoss. Das GPS sagt: 35 km., 2:42 Std., 840 Hm.
Samstag, 13. Dezember 2025
Geschafft! 12x auf den Lägern
Gestern sass ich fast den ganzen Tag vor dem PC und beschäftigte mich mit der Routenplanung für die Bikeferien 2026. Abends las ich den online-Wetterbericht und da stand (unter Anderem):
Morgen liegt im Mittelland Nebel oder Hochnebel. Obergrenze bei 600 bis 900 m. Der Nebel bleibt vielerorts zäh. Ausserhalb des Nebels ist es sonnig mit Schleierwolken. Höchstwerte im Nebel um 6, sonst 8 bis 11 Grad.
Lägern Hochwacht = 853m.ü.M. Mit etwas Glück🍀 reicht es für SONNE🌞! Also nix wie hin!
In der Anfahrt bezweifelte ich sehr lange, dass es wirklich für Sonne reicht. Ich befürchtete schon ein Nebelbild wie am 9. November 2024 machen zu müssen. Doch wie man sieht, bin ich ein Glückskind! 🤞🎰🍀🤩🙏
Heute liess ich mir auf der Aussichtsplattform etwas mehr Zeit als üblich. Wenn ich schon an der Sonne bin, so will ich sie auch etwas geniessen. So setzte ich mich auf eine Aussichtsbank, schloss die Augen und richtete mein Gesicht zur Sonne aus. Meine Ear Buds spielten mir "Papa was a rolling stone" von den Temptations direkt ins Hirn. 12 Minuten geniessen und Vitamin D tanken! ![]()
Heute blieb ich auf der Abfahrt vorwiegend auf der Schotterstrasse, weil ich das Bike nicht gleich wieder komplett einsauen wollte. Das hat jedoch nur bedingt geklappt. Viel Feuchtigkeit, Wasser und Schmodder wurden durch die Stollenreifen aufgenommen und grosszügig überall hin verspritzt. Natürlich helfen da die Schutzbleche etwas, doch wirklich sauber bleibt man auch damit nicht. Egal. Das gehört ja auch irgendwie zum Winter-Mountainbiken 😉.
Auf dem Heimweg machte ich noch einen Zwischenhalt bei einem Einkaufszentrum um ein paar kleine Besorgungen zu machen. Das liess sich natürlich sehr gut mit ☕ & 🥐 verbinden. Damit war dann auch wieder genug Benzin im Tank um die letzten Hügel und Kilometer unter die Räder zu nehmen. Das GPS sagt: 54 km., 3:11 Std., 1'020 Hm.
PS: Natürlich freut es mich, dass ich eines meiner Veloziele 2025 "12x auf die Lägern" (quasi 1x pro Monat) nun abhaken kann. ✔️Erledigt! 👍 Heute war das -neben der Sonne- ganz sicher meine Hauptmotivation ☺️.
Mittwoch, 10. Dezember 2025
durchziehen
Für den heutigen Tag hatte ich einen klaren Plan. Zeitig aufstehen und am Morgen die Buchhaltung von Bike Butler GmbH nachführen und für den Jahresabschluss vorbereiten. Als Belohnung dann am Nachmittag eine Bikerunde. Egal ob auf der Strasse oder im Wald. Hauptsache mindestens zwei Stunden Bewegung an der frischen Luft.
Den Morgen verbrachte ich konzentriert vor dem PC und kurz vor Mittag war der Zahlenkram dann wirklich geschafft. Ich bereitete mir ein Frucht-Müesli mit Joghurt und Nüssen zu und überlegte während dem Essen, mit welchem Bike ich am Nachmittag fahren will. Das Wetter war ansprechend gut und mit +8° Grad auch aussergewöhnlich mild für einen 10. Dezember. Ich war schon länger nicht mehr mit dem Mountainbike auf dem Irchel und deshalb entschied ich mich für die "Standard-Singletrail-Runde" mit Warpel, Irchel und Rhynsberg.
Da ich alleine unterwegs war, drückte ich mir die Google Ear Buds in die Ohren und startete meine "Feel-good-Playlist". Eigentlich fehlte nur noch die Sonnenbrille, doch dafür war es eindeutig zu wolkig 😉. Ich fuhr gemütlich in meiner Wohlfühlzone und genoss die Fahrt und den Tag. Die Waldwege waren nass und rutschig, da war also Vorsicht geboten, ansonsten war alles perfekt. Kaum andere Menschen, nur Natur pur.
Es ist schon lange her, dass ich so dreckig wurde. Ich entschied mich deshalb, auf dem Heimweg noch bei einer Auto-Self-Waschanlage vorbeizufahren und das Bike mit dem Hochdruckreiniger abzuspritzen. Zuhause habe ich mich dann direkt vor der Waschmaschine ausgezogen und sämtliche Bikekleider der letzten zwei Wochen gewaschen. Dann unter die warme Dusche und den gelungenen Tag ausklingen lassen. Das GPS sagt: 44 km., 3:23 Std., 1'150 Hm.
Freitag, 28. November 2025
Lägern 11-25
Ich bin kein Mensch, der klare Ziele formuliert und kommuniziert. Ich bin eher so der weiche, unverbindliche Typ, der sich im Stillen etwas vornimmt und anstrebt. Wenn es dann irgendwann zu mühsam oder zu schwierig wird, kann ich das Vorgenommene auch recht einfach wieder loslassen. Das fühlt sich dann auch nicht wirklich super an, doch es ist immer noch besser, als ein kommuniziertes Ziel zu verfehlen 😇.
Was das Velofahren im Jahr 2025 betrifft war mein einzig klar formuliertes Ziel, dass ich die 6'400 Jahreskilometer von 2024 übertreffe. Vorgenommen habe ich mir im Stillen, dass ich einmal die Woche, resp. 52x im Jahr, die Referenzrunde zurücklege und dass ich einmal im Monat, resp. 12x im Jahr, auf die Lägern Hochwacht fahre. Für die Referenzrunde führe ich eine Excel-Tabelle und die Fahrten auf die Lägern begann ich im Blogtitel zu nummerieren. Mit der heutigen Trainingsfahrt sind nun also 11 Fahrten im Jahr 2025 vollbracht und das Ziel rückt in greifbare Nähe.
Velomässig war dieses Jahr schon jetzt unglaublich und aussergewöhnlich gut. Ich kann mir bis zum Jahresende noch alles Genussfahrten leisten und mich an der Schönheit der Tätigkeit erfreuen. Nichts muss mehr. Es ist alles nur noch die Kirsche auf der Torte 🍰. Und noch eine Kirsche 🍒. Und noch eine 🍒…
Wettermässig bescherte uns gestern Donnerstag und heute Freitag ein kleines Zwischenhoch zwar kaltes, doch recht schönes und sonniges Wetter. Nachts war es um die -5° Grad und tagsüber dürfte es auch kaum über +2° Grad geben. Schon am Morgen vertreibt die Sonne die letzten Nebelreste und im Laufe des Nachmittags ziehen dann von Westen neue Wolken auf, die in der kommenden Nacht Regen bringen sollen.
Gegen halb zehn Uhr ist der häusliche Kleinkram erledigt und ich kann mich für die Bike-Trainingsrunde bereit machen. Ich ziehe eine lange, enge Radhose an und darüber eine etwas weitere, dafür winddichte Hose. Um nicht an die Füsse zu frieren lege ich die Heizsohlen 🔥 in die Winterschuhe und klette mir die Akkus über die Fussgelenke. Oben trage ich ein Windstopper-Shirt, ein Langarmshirt und die Winterjacke. Helmunterziehmütze, Helm und lange Fleece-Handschuhe an den Händen. So überstehe ich vier bis fünf Stunden in der Kälte.
Die Kirchglocken schlagen gerade 10x als ich das CANYON Neuron aus dem Bikecave schiebe und die GPS-Aufzeichnung starte. Nun noch das alles entscheidende Bekleidungsteil, die Maui Jim Sonnenbrille 😎, aufsetzen und los geht’s! Tage mit Sonnenbrille sind gute Tage! Auf den ersten Metern klicke ich die Anzeige am GPS durch und siehe da, die Pulsanzeige funktioniert wieder. Die neue Batterie🔋 im Brustgurt wirkt Wunder.
Wieder habe ich ein gutes, rundes Gefühl (wie schon gestern). In den letzten Wochen/Monaten fällt mir alles ziemlich leicht. Ich bin meist gut gelaunt und habe auch keinerlei Motivationsprobleme. Jetzt, so gegen Ende Jahr gesellt sich eine angenehme Lockerheit dazu. In Dankbarkeit radle ich vor mich hin und geniesse jeden Augenblick 🙏. Im Anstieg auf der Nordseite zur Lägern Hochwacht registriere ich ab etwa 650 Metern über Meer zunehmend Schnee ❄️. Für mich ist das sozusagen der erste Schnee des Jahres, denn die paar Flocken, die bei uns auf 440m.ü.M. bisher gefallen sind, sind immer gleich wieder weggeschmolzen. Hier war es nun zunehmend weiss und sehr schön anzusehen.
Wie gewohnt musste ich die letzten 200 Meter den steilen Wanderweg hochschieben, bevor ich dann auf die sonnige und heute menschenleere Aussichtsplattform komme. Wie meist, zeigt sich von hier eine Klasse-Aussicht in Richtung Süden. Das ist jedes Mal ein Genuss. Das ist der wahre Grund, weshalb ich immer wieder hier hin fahre. Mit Mini-Stativ und Selbstauslöser mache ich ein Foto von mir mit Bike auf der Aussichtsplattform und geniesse danach die Sonne auf einer Aussichtsbank. Ich krame einen Riegel und einen Apfel aus dem Rucksack und verpflege mich. Was für ein privilegiertes Leben. Danke! ![]()
Schon bald mache ich mich auf den Rückweg und wie immer, wenn ich mit dem CANYON auf die Lägern fahre, nehme ich bergrunter alle bekannten Singletrails/Wanderwege mit. Oben muss ich noch etwas aufpassen, denn mit Schnee, Frost und etwas Eis ist es stellenweise ziemlich rutschig. Weiter unten bestimmt dann vorwiegend feuchtes Laub das Geschehen, doch alles funktioniert bestens und zaubert mir das, unter Mountainbikern bestens bekannte, Singletrail-Lächeln ins Gesicht 😊.
Ich will diese schöne Ausfahrt nicht unterbrechen und halte deshalb nirgends mehr an. Geistig freue ich mich auf den feinen Kaffee zuhause und das Früchte-Müesli, welches ich mir gleich zubereiten werde. Als ich vor dem Haus anhalte und das GPS stoppe stelle ich fest, dass ich fast die genau gleichen Werte ablese, wie ich sie bei Lägern 6-25 schon gefahren bin. Meine Kleidung hat bei brutto knapp vier Stunden und bei durchschnittlich +2° Grad perfekt funktioniert. Alles super! Das GPS sagt: 53 km., 3:17 Std., 980 Hm.























