Auf dem Nachhauseweg vom Morgenjob fiel die Entscheidung, dass ich zuhause nur kurz das Bike wechsle und noch eine Referenzrunde anhänge. Einmal pro Woche sollte es sein und heute war ich zumindest recht gut motiviert. Das Wetter war sehr grau, da wir mitten im Nebel lagen. Also kalt und feucht. Oder psoitiv bewertet: Luft die sich einfach atmen lässt und die erfrischt.
An der ersten Steigung dachte ich kurz, dass es mir spürbar schwerer fällt als üblich, doch die Ursache dafür war mit einem Blick auf das hintere Ritzelpaket schnell gefunden. Ich fahre einen schwereren Gang als üblich und somit enttäuschte mich mein Keuchen nicht, sondern es stachelte mich dazu an, den Rest der Steigung in diesem Gang hochzufahren. Die erste Zwischenzeit am höchsten Punkt war dann, mit weniger als 13 Minuten, hammermässig gut 💪👍.
Nun war ich angestachelt und dachte, dass ich auch die zweite Steigung volle Kanne hochfahre. Sollte ich es übertreiben, so breche ich an der dritten und letzten Steigung dann halt ein. Das wäre ja auch egal und somit ist es ein Versuch wert. Schade nur, dass ich heute keinen Pulsgurt trug. Die Aufzeichnung der heutigen Herzfrequenz wäre durchaus interessant gewesen
.
Ich habe wirklich alles gegeben und auch in den Abfahrten die Bremsen erst spät eingesetzt (wer bremst, verliert! 😀). Als ich letztendlich vor der Garage die Zeit stoppte, standen 43 Minuten und 17 Sekunden auf der Uhr. Spitze
! Später, beim Eintragen in meine Excel-Tabelle wurde mir dann Rang 1 🥇 angezeigt. Genau 30 Sekunden schneller als die bisherige Bestzeit vom 3. August.
Das hat mich nun wirklich überrascht. Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass ich die schnellste Zeit im Dezember und nicht im Sommer fahre. Es zeigt aber auch, dass ich derzeit wirklich gut in Form bin. Es wäre natürlich super, wenn ich diese Fitness ins neue Jahr und die neue Radsaison mitnehmen und darauf aufbauen könnte.