Freitag, 16. Mai 2025
5 auf einen Streich
Die Arbeitswoche verlief eher harzig und das fĂ€rbte auch etwas auf meine Stimmung ab đ. Zum GlĂŒck hatte ich fĂŒr heute Freitag keinerlei Verpflichtungen und so begann ich schon bald darĂŒber nachzudenken, wo und wie ich eine schöne Velotour fahren kann. Richtige Berge fielen eher aus, da es noch zu wenig warm ist und auch der Wetterbericht im Flachland besser war als in den Bergregionen. Irgenwann landete ich wieder auf der Grand Tour Switzerland Seite und so kam ich auf die Idee, dass ich auf einen Schlag alle fĂŒnf Foto-Spots entlang des Bodensees abfahren könnte. Von zuhause weg, bis nach Rorschach sind das ca. 100 Kilometer, bei nur sehr wenigen Höhenmetern. Flach und easy đ genau richtig um etwas auszulĂŒften.
Ich startete schon kurz vor acht Uhr morgens und die noch einstelligen Temperaturen verlangten nach Knielingen und einer leichten Windjacke. Der erste Foto-Stop, in Stein am Rhein, ist etwa 37 Kilometer entfernt, was ich in etwa zwei Stunden schaffen sollte. So war es dann auch. Es zeigte sich dann jedoch ein unerwartetes Problem, denn ich fand den roten Grand Tour Foto-Rahmen nicht. Ich kreuzte die Gegend auf, fragte Einheimische, doch ich habe den Spot einfach nicht gefunden đ und so machte ich halt einfach am Rheinufer ein entsprechendes Foto.
Es folgten flache Kilometer dem Untersee entlang bis nach Mannenbach-Salenstein, wo es kurz aber knackig bis zum Schloss Arenenberg hochging, wo ich den Foto-Spot schon bei der Anfahrt erspÀhte. Der lag auch noch perfekt in der Morgensonne und so freute ich mich auf ein schönes Foto.
Gegen halb zwölf Uhr kam ich nach Kreuzlingen und in HafennÀhe gönnte ich mir eine Verpflegungspause in einem Gartenrestaurant mit Sicht auf den See. Frisch gestÀrkt ging es auf perfekt ausgebauten Radwegen weiter bis nach Altnau, wo der nÀchste Foto-Spot direkt auf der Hafenmauer zu finden war.
Rund um den Bodensee fĂŒhrt ein nahezu perfekt ausgebautes Netz von Radwegen und so erstaunt es nicht, dass man unzĂ€hligen anderen Radfahrern begegnet. Oft sind auch grössere, gefĂŒhrte Gruppen unterwegs und geniessen die immer wieder tollen Ausblicke auf den Bodensee. Ich ĂŒbertreibe nicht wenn ich sage, dass ich heute ĂŒber einhundert andere Radfahrer/innen gesehen habe. Etwas irritiert hat mich einzig, dass fast alle mit E-Bikes unterwegs waren, obwohl die Strecke wirklich flach und einfach zu fahren ist đ€.
Im Hafen von Romanshorn war dann der nÀchste Foto-Spot installiert. Und zwar genau bei der Anlegestelle der AutofÀhre Romanshorn-Friedrichshafen. Dieser Spot war rasch zu finden und ein anderer Radfahrer war so nett um mich zu fotografieren.
Der letzte Foto-Spot, kurz vor Rorschach, war dann ein etwas trauriger Anblick. Die im Fokus stehende BadehĂŒtte ist vor etwa einen halben Jahr vollstĂ€ndig abgebrannt. Derzeit sieht man nur verkohlte Ăberreste und es wird wohl noch etwas dauern, bis dieses kulturell wertvolle Seebad wieder aufgebaut wird.
Ein paar wenige Kilometer spÀter kam ich an den Bahnhof von Rorschach, wo ich dann mit dem Zug den Heimweg antrat. Unterwegs entschied ich mich, dass ich bereits in Winterthur aussteige und nicht bis zum Flughafen weiterfahre. Ich hatte genug Zeit und auch Lust um noch ein paar Zusatzkilometer einzupacken.
Falls es jemanden interessiert, so kann man hier die GPS-Aufzeichnung ansehen. Das GPS sagt fĂŒr den ganzen Tag: 126 km., 6:01 Std., 650 Hm.
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