An den Rheinfall
Da ich morgen Samstag verplant bin und keine Zeit für eine Bike-Trainingsrunde finden werde, wollte ich heute eine etwas längere Tour fahren. Die Tour an den Rheinfall habe ich in den letzten Jahren um immer neue Singletrails ausgebaut und deshalb ist das eine wirkliche Genusstour. Für die über 70 Kilometer braucht man aber auch entsprechend Zeit.
Der Regenradar sagte, dass die letzten Regenwolken gegen 11 Uhr vorüberziehen und es danach trocken bleiben soll. Also startete ich um 10:30 Uhr mit einer sonnigen Stimmung unter einer dichten Wolkendecke 😉.
Schon bald kam ich an den Rhein, wo viele schöne Kilometer Wanderwege dem Ufer entlangführen. Genussbiken vom Feinsten! ☺️
Oberhalb der Klosterinsel Rheinau wechselte ich von der linken auf die rechte Rheinseite und erfreute mich der tollen Strecke und der ruhigen Stimmung. An diesem eher kühlen und grauen Tag traf ich bis zum Rheinfall lediglich zweimal auf Wanderer und die Begegnungen waren freundlich und problemlos.
Am Rheinfall selbst war dann, wie zu erwarten, ziemlich viel los. Sehr viele Touristen wollten den "biggest Waterfall of Europe" sehen. Da mache ich nur kurz zwei Fotos. Einmal von unterhalb des Wasserfalls.
Und einmal von oberhalb.
Oberhalb Neuhausen überquere ich den Rhein in Richtung Flurlingen und fahre auf dem Natur-Radweg bis zum Schloss Laufen. Eigentlich wollte ich da eine Kaffeepause machen, doch vor dem grossen Selbstbedienungsrestaurant staute sich halb Indien. Auch dass mittlerweile alles in Englisch angeschrieben ist, hat mir angezeigt, dass dies kein Ort für Ureinwohner mehr ist 😌. Da fahre ich besser etwas weiter und mache bei einer schönen Aussichtsbank, direkt am Rhein, meine Mittagspause. Ein Käsebrot und eine Banane habe ich dafür ja im Rucksack.
Gegen Tourende folgt dann die eigentliche Steigung des Tages. Von Flaach bis zur Hochwacht auf dem Irchel sind es knapp 400, teilweise recht steile, Höhenmeter. Kurz vor dem höchsten Punkt komme ich an einer Waldlichtung vorbei, die stark mit rotem Fingerhut bewachsen ist. Wunderschön! Klar, dass ich da zwei Bilder mache. Einmal als Übersicht.
Und eine Detailaufnahme von einzelnen Blüten des roten Fingerhuts.
Nur wenig später erreiche ich die Hochwacht, mache dort erneut eine kurze Pause und verdrücke den letzten Schokoriegel, den ich im Rucksack finde. Natürlich mache ich noch das obligate Foto vor dem Triangulationspunkt (cooles Wort 🙃).
Dann folgen viele bekannte Singletrails und ein schneller Downhill runter bis nach Freienstein. Herrlich! Was für ein Spass! Die letzten Kilometer sind easy-peasy und ich komme zufrieden und gut gelaunt nach Hause. Alles richtig gemacht. Das ist einfach eine Klasse-Tour. 👍 Das GPS sagt: 74 km, 4:12 Std., 980 Hm.



















