Samstag, 14. Juni 2025
heisse Bikerunde
Am späteren Nachmittag waren wir mit Freunden verabredet. Zuvor wollte ich noch eine Runde Radfahren. Ich entschied mich, den relativ neuen, kleinen Trailpark in Winterthur Töss anzusteuern und die Strecken dort einmal zu testen. Das war eine gute Idee, denn so konnte ich sehr viel im Wald fahren und somit etwas Schutz vor der heissen Sonne finden. Auch heute war es wieder sommerlich und deutlich über 30° Grad.
Insgesamt sollen in diesem Bikepark drei kurze Downhillstrecken entstehen. The Good, the Bad an the Ugly. Die ersten Beiden, the Good and the Bad sind bereits fertig, am dritten, the Ugly, wird noch gebaut. Man könnte die Strecken auch Leicht, Mittel und Schwer oder Blau, Rot und Schwarz bezeichnen. Wie auch immer. Meine Idee war, jede Strecke mindestens einmal zu fahren.
Vom Ziel, dem tiefsten Punkt, zum Start, dem höchsten Punkt, galt es 90 Höhenmeter zu überwinden. Die leichteste Variante (the Good) führt vollständig entlang gutmütiger Forststrassen. Oben angekommen stellte ich fest, dass the Good und the Bad den selben Anfang benutzen und man nach etwa 50 Metern an eine Verzweigung kommt, wo ich mich dann -irrtümlicherweise- für die the Bad Strecke entschied. Dieser Weg war gut ausgebaut und interessant angelegt. Der Schwierigkeitsgrad nahm kontinuierlich zu und zum Schluss kamen wirklich zwei, drei Passagen, die ich recht anspruchsvoll fand. Hat Spass gemacht!
Den zweiten Anstieg fuhr ich entlang der the Bad Beschilderung und diese führt bald weg von der Schotterstrasse und auf Singletrails durch den Wald berghoch. Das ist wirklich gut gemacht. Man kann alles fahren, auch wenn es zwischendurch ziemlich steil wird. Zudem sind an einigen Stellen zusätzliche Schwierigkeiten/Hindernisse eingebaut, die man mitnehmen oder umfahren kann. Je nach Gusto. Das hat mir sehr gut gefallen. Die zweite Abfahrt bin ich dann vollständig auf der einfachen, the Good, Strecke gefahren. Die ist wirklich sehr spassig angelegt. Wie eine Murmelbahn führt diese Strecke geschwungen der Berg runter und schön gebaute Anleger erleichtern die Kurvenfahrt. Dazwischen ein paar kleine Sprünge (die man auch umfahren könnte) und auch ein kleines Steinfeld. Wirklich gut gebaut 👍.
Ich entschied mich noch ein drittes Mal hoch zu fahren, nun vollständig The Bad. Also anspruchsvoll im Uphill und im Downhill. So kann man wirklich sehr gut die eigene Fahrtechnik trainieren. Es hat mir alles viel Spass gemacht und das war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich diesen Bikepark besucht habe. Ich bin natürlich gespannt, wie schwierig letztendlich the Ugly zu fahren sein wird.
Ich hängte noch zwei Runden auf dem nahe gelegnen Pumptrack an und machte mich dann zufrieden auf den Heimweg.
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