Dienstag, 9. September 2025
Donnerstag, 25. Mai 2023
es geht immer besser
Physisch geht es mir tatsächlich von Tag zu Tag besser. Mittlerweile haben sich die Schwellungen im Bein soweit zurückentwickelt, dass nur noch das Fussgelenk leicht angeschwollen ist. Auch der stete Druckschmerz seitlich an der Hüfte verringert sich langsam aber stetig. Es entwickelt sich also positiv und so freue ich mich auch auf den morgigen Arzttermin, an dem mir die Klammern aus der Operationsnaht entfernt werden. Ich werde dann den Arzt darauf ansprechen, ob wir nun auch den Medikamenteneinsatz reduzieren können.
Mental verläuft es nicht so gradlinig positiv und ich habe doch noch etwas zu knabbern. Da wechseln sich gut gestimmte, positive Tage mit eher schlecht gelaunten Tagen ab. Ich habe das Gefühl, dass dieser Unfall irgend etwas mit mir macht, kann es aber überhaupt nicht fassen. Irgend etwas hat sich verändert...
Für den weiteren Heilungsverlauf muss ich auch den Eindruck der ersten, noch unoperierten Tage verarbeiten und loslassen können. Nicht nur das Gefühl, sondern die noch frische Erinnerung daran, dass ich das Bein überhaupt nicht mehr bewegen kann und es wie eine grosse, schmerzhafte Masse an mir herunterhängt, das flammt immer wieder in meinem Kopf auf. Das schmälert mein Vertrauen in die effektiven Fortschritte und zeigt sich in Ausweich- und Schutzbewegungen, die eigentlich gar nicht mehr nötig sind. Das Gelenk ist stabil und kann nahezu vollständig wieder belastet werden. Es dauert wohl noch Tage und Wochen, bis der Kopf das auch begriffen hat und das "normale" Vertrauen wieder hergestellt ist.
Lucy, unsere neue, junge, kleine Katze ist ein wahres Goldstück. Sie ist so verspielt, lieb und zutraulich, da muss einem ganz einfach das Herz aufgehen. Sie scheint einen lieben und guten Charakter zu haben und ich geniesse diese unbeschwerten Momente doch sehr. So gesehen ist es natürlich gut, dass ich aktuell vorwiegend zuhause bin und wir uns dadurch näher kennenlernen können.
Freitag, 19. Mai 2023
neues Familienmitglied
Der Grund, weshalb Karin nicht mit nach Italien gekommen ist, ist unsere neue, kleine Katze. Am Samstag, 06.05.2023, konnte Karin Lucy an ihrem Geburtsort abholen und mit nachhause bringen. Und als ich am Mittwoch vom Spital nach Hause kam, hatte ich dann endlich auch Gelegenheit um sie kennenzulernen.
Wobei, unser erstes Aufeinandertreffen war für Lucy eher ein Schock. Da kam ein grosser Mann, mit zwei Stöcken auf sie zu. Sie machte nur kurz ganz grosse Augen und versteckte sich danach rasch. Ihr Wunsch, dieses fremde Ungetüm kennenzulernen, hielt sich also in sehr engen Grenzen. 🙀 🐈 🤗
Wir haben uns erneut für eine zweite Katze entschieden, weil sich Mila in den letzten Monaten, seit dem Tod von Cosma, immer mehr zurückzog und man ihr anmerkte, dass sie unter dem Verlust leidet. Wir haben lange hin und her überlegt, denn dieser Schuss könnte auch nach hinten losgehen, indem sich Mila in ihrem Revier bedroht und zurückgesetzt fühlen könnte. Man weiss also im Voraus nicht, ob das wirklich eine gute Idee ist. Das soll auch nicht bedeuten, dass Lucy nun einfach ein Lückenfüller sein soll. Nein, wir wünschen uns einfach, dass zwei Katzen hier zufrieden zusammenleben können und unsere Familie bereichern.
Karin gibt sich unglaublich grosse Mühe um die zwei Katzen auf freundliche Art zusammenzubringen. Über Nacht bleibt Lucy in unserem Gästezimmer, damit sich Mila nachts nach wie vor frei bewegen und auch nach Lust und Laune nach draussen gehen kann. Lucy möchten wir vorerst an das neue Zuhause gewöhnen, bis sie dann auch Freilauf kriegt.
Natürlich hat Mila der Kleinen schon die eine oder andere Ohrfeige verpasst, doch das gehört wohl bei Katzen einfach dazu. Mila ist die alte, die eingesessene Katze, die dieses junge Ding halt auch ab und an mal in die Schranken weisen muss. Doch glücklicherweise ist Lucy nicht nachtragend, neugierig und immer aufs neue bereit um auf Mila zuzugehen und ihre Nähe zu suchen. Wie man auf dem Bild gut erkennen kann, scheinen sie sich doch zu respektieren.
Es beginnt also ein neues Katzenabenteuer und ich freue mich auf viele bereichernde Momente. 😻😽
Sonntag, 9. April 2023
Oster-Katze
So schnell kann es gehen... 😻
Heute Ostersonntag waren wir mit jemandem verabredet, der eine junge Katze abzugeben hat. Und wie es denn so ist, verliebt man sich in wenigen Augenblicken in das herzige Kätzchen. Wir wurden uns einig und in vier Wochen wird unsere Mila also eine neue Mitbewohner-Katze kennenlernen.
Wir sind schon der Meinung, dass sich Mila alleine fühlt und sich an das neue Kätzchen rasch gewöhnen wird. Im Idealfall entwickelt sie noch etwas Mutterinstinkt und die zwei werden sich gut vertragen. Man weiss es halt einfach nicht, hofft aber natürlich das Beste. Die neue Katze ist auch ein Weibchen, was sicher besser passt als ein Männchen, welches unter Umständen dominant wird und Mila ins Abseits drängen könnte.
Natürlich freuen wir uns sehr, auch wenn noch einiges an Ungewissheit mitschwingt. Und ja, es wird eine andere, eine eigene Katze sein und keine zweite Cosma. Das ist uns bewusst und ändert nichts an unseren Gefühlen zu Cosma und natürlich auch zu Mila.
Donnerstag, 6. April 2023
dies und das
Heute, morgen und übermorgen habe ich um die Mittagszeit immer zwei Rikscha-Taxifahrten im Kalender stehen. Es ist ganz einfach: Zuerst von A nach B und zwei Stunden später wieder zurück, von B nach A. Eigentlich ist das eine ganz interessante Geschichte, doch ich werde sie hier nicht öffentlich im Blog ausbreiten. Viel zu leicht verletzt man dadurch irgendwelche Gefühle oder, man macht sich (ungewollt) lustig über etwas, was einem selbst einfach nur fremd ist. Also belassen es wir dabei.
Mir stellt sich natürlich auch die Frage, was mache ich in den zwei Stunden dazwischen? Die Antwort ist einfach und das Tagesbild verdeutlicht es sehr gut. Ich geniesse ganz einfach die freie Zeit und gönne mir einen feinen Kaffee ☕ und dazu ein Croissont 🥐. Morgen habe ich mich dafür mit einem lieben Freund verabredet, den ich schon ein paar Monate nicht mehr gesehen habe. Da gibt es bestimmt einiges zu erzählen und so wird die Zeit schnell vergehen.
Heute feiert Mila ihren achten Geburtstag. Eigentlich eine schöne Sache, wenn da nicht der Gedanke an die verstorbene Cosma mitschwingen würde. Ihr Tod ist nun ein halbes Jahr her und ist doch noch immer sehr präsent. Mila hat sich seit Cosma's Tod auch verändert. Sie ist nicht mehr so viel draussen wie früher und wirkt generell ruhiger/zurückgezogener. Seit ihrer Geburt war sie mit Cosma zusammen. Manchmal läuft nun Mila durchs ganze Haus und miauzt dabei ganz leise. Wir vermuten, dass sie dann jeweils Cosma sucht. Das drückt einem fast das Herz ab 😿. An das Alleinsein muss sie sich auch erstmal gewöhnen.
Die Geschichte ist auch deshalb so schwierig, weil man nicht mit Katzen sprechen kann. Man erkennt schon kaum, wenn sie körperliche Leiden haben, wie soll man denn seelischen Schmerz erkennen und richtig interpretieren? Natürlich überlegen wir uns, ob sich Mila langweilt und ob wir erneut eine zweite Katze anschaffen sollen. Doch das ist sehr schwierig. Soll es eine Jungkatze sein oder eine in etwa ihrem Alter? Was ist, wenn sich die Zwei dann nicht vertragen? Auf keinen Fall möchten wir, dass sich Mila durch eine andere Katze zurückgesetzt fühlt. Wir können nicht eine weitere Katze zu uns nehmen und sie nach ein paar Monaten wieder zurückgeben. Das sind fühlende Lebewesen und keine Gegenstände, die hin und her geschoben werden können. Wir machen uns diesbezüglich wirklich viele Gedanken, doch zu einem Entschluss sind wir noch nicht gelangt.
Wie auch immer: Mila ist eine tolle Katze, die wir wirklich sehr, sehr lieben. Zu ihrem heutigen Geburtstag gibt es ein paar Goodies zusätzlich 😻🎂.
Montag, 3. Oktober 2022
Herzschmerz
Es ist nun etwas mehr als eine Woche her, seit Cosma gestorben ist. Sie fehlt mir so sehr... 😢 Das Wissen, dass wir sie nie mehr sehen werden ist real aber abstrakt. Wenn ich nach Hause komme ist klar, dass sie nicht da sein wird und nur schon dieser Gedanke schmerzt ganz enorm. Ich bin so traurig, dass es mir schon beinahe peinlich ist.
Es muss mir nicht peinlich sein. Es ist einfach genau das, was hier im Moment passiert. Der Verlustschmerz den ich fühle, ist real. Ich darf ihn auch zulassen. Schmerz und Trauer dürfen ihren Platz haben, denn noch ist alles so frisch, so schmerzhaft, so leer. Da helfen auch weise Sprüche wie "Alles hat einen Sinn, auch wenn man ihn nicht sogleich erkennen kann" gar nichts. Nein, momentan erscheint mir ihr Tod einfach nur sinnlos. Ein gesundes, in der Blüte stehendes Leben wurde abrupt beendet. Es war ein tragischer Unfall. Solche Unglücke geschehen. Es geht dabei auch überhaupt nicht um Schuld. Niemand ist daran Schuld. Es ist einfach passiert. Aus heiterem Himmel, ohne jede Vorwarnung.
Natürlich tröstet uns, dass Mila noch da ist. Sie kriegt jetzt all unsere Liebe ab und auch sie ist eine liebe und tolle Katze. Nur, weil Cosma und Mila eben Geschwister waren kann ich Mila kaum streicheln, ohne dabei an Cosma zu denken. Das ist schon fast etwas gemein.
Es ist für alle nicht leicht. Ich weiss, es wird besser. Man wird sich daran gewöhnen und der Schmerz wird langsam nachlassen...
Sonntag, 25. September 2022
Cosma ist tot
Am Freitagabend ist Cosma direkt vor unserer Haustüre von einem Auto angefahren worden und kurz darauf gestorben. Es ist so unsagbar traurig und es schmerzt so sehr...
Cosma und Mila, sind seit Mitte 2015 bei uns. Zwei sibirische Rassenkatzen und Geschwister aus einem Wurf von insgesamt 12 Katzen. Wie alle Lebewesen entwickelten sie ganz eigene Charaktere. Während Mila immer etwas die Wildere und Mutigere war, war Cosma sehr Lady-like, zurückhaltend, schön und gepflegt. Wenn Mila eine Stunde draussen war und sich danach fünf Minuten geputzt hat, war Cosma fünf Minten draussen und putzte sich danach eine Stunde. Sie war unsere Prinzessin, die Diva, unser Püppi. Keine andere Katze konnte so schön chillen wie Cosma...
Ich/Wir werden sie sehr vermissen. Jeden Morgen kam sie mit mir ins Badezimmer und beobachtete mich beim rasieren. Wenn ich vor dem Laptop sass, konnte sie stundenlang gleich daneben auf dem Schreibtisch liegen und sanft vor sich hin schnurren. Sie war sehr sehr lieb und ihre Anwesenheit war kraftvoll und beruhigend. Ich habe sie oft gesietzt, weil sie so damenhaft war.
Es waren sieben sehr schöne Jahre mit Cosma, wofür wir dankbar sind. Leider musste sie viel zu früh sterben. Ich werde noch lange Tränen in den Augen haben, wenn ich an sie denke... 😥
Montag, 7. Februar 2022
draussen rauchen
Wer hier mitliest weiss, dass Karin und ich rauchen. Schon seit wir uns kennen. Seit wir zusammen wohnen rauchten wir immer in der Wohnung oder auch im Haus (nur im Schlafzimmer war es tabu). In diesen Ferien kamen wir nun auf die Idee, dass wir zukünftig nicht mehr drinnen, sondern nur noch draussen rauchen. Der Grund für diesen Entscheid?
Unsere 😺 zwei 😻 Katzen. Klingt jetzt etwas komisch, ist aber wirklich der Hauptgrund. Die zwei sind im Winter die meiste Zeit drinnen im Haus und uns ist aufgefallen, dass wenn wir viel rauchen, dass sie sich dann in andere Räume verziehen. Und das wollen wir nicht, denn wir möchten ja mit Ihnen zusammenleben.
Seit wir also am letzten Donnerstag heimgekommen sind, gehen wir immer auf den Gartensitzplatz oder unter das neue Vordach um zu rauchen. Das ist natürlich -gerade im Winter- nicht so lässig. Man muss Schuhe und Jacke anziehen und dann draussen dumm rumstehen, nur um seine Sucht zu befriedigen. Beim gestrigen Wintersturm mit heftigem Wind und zunehmendem Regen wars dann echt unangenehm. Da überlegt man sich zweimal, ob man wirklich Eine rauchen will. 🙄 So schön wie auf dem Tagesbild war es eigentlich nur am Samstag oder eben heute Nachmittag.
Obwohl mich diese Situation manchmal etwas nervt, hat es auch Vorteile. Man raucht bestimmt weniger 😉. Und, man raucht bewusster, weil man eben nicht nebenher raucht. Nicht vor dem Computer und zum Kaffee, oder auch nicht vor dem Fernseher. Nein, man muss raus, nur um rauchen zu können. Und sonst macht man dann gar nichts. Denn es ist kalt und man will bald wieder rein in die warme Stube. 🤣 Ich bin gespannt, ob wir das länger durchziehen werden...
Wenn wir das wirklich langfristig hinkriegen, könnten wir ja im Sommer das (verrauchte) Erdgeschoss mal neu streichen lassen...
Donnerstag, 11. November 2021
zum Tierarzt
Vorgestern Abend fragte mich Karin ob ich auch der Meinung sein, dass Mila (eine unserer zwei Katzen) hinkt. Nein, ist mir nicht aufgefallen. Gestern sah ich Mila lange Zeit nicht, doch abends, als ich nach der Rikschafahrt nach Hause kam, war es dann augenfällig. Mila schlich nur noch herum und humpelte dabei stark. Irgendetwas am hinteren, linken Bein war ganz offensichtlich nicht so, wie es sein sollte. Rein äusserlich war nichts zu sehen, doch es war klar: Sie ist verletzt und somit steht ein Arztbesuch auf dem Programm.
Heute Morgen brachte ich sie dann zum Tierarzt und am späteren Nachmittag konnte ich sie wieder abholen. Die Diagnose: Gerissenes Kreuzband. Therapie: Zwei Wochen Ruhe und Schmerzmittel. Kein Freigang. Sollte in dieser Zeit keine wirkliche Besserung eintreten, müsste man das operieren. Nicht gut. Vor allem die zwei Wochen Ruhe dürften für uns alle zu einer Herausforderung werden. Normalerweise ist Mila die meiste Zeit draussen in der nahen Umgebung unterwegs und sie kommt oft nur zum fressen und schlafen hach Hause. Und nun sollen wir sie zwei Wochen einsperren? Und Cosma darf weiterhin raus? Das wird hart. Für uns alle. 🙀
Nach den verschiedenen Regenfahrten der letzten Wochen nutzte ich den sonnigen Nachmittag um mein Motorrad gründlich zu putzen. Ich machte es mir heute einfach und fuhr zu einer Auto-Self-Waschanlage wo ich den gröbsten Dreck mit dem Hochdruckreiniger wegspülte. Zuhause dann trocknen und mit Bikeshine pflegen. Dann profitierte ich vom neu montierten Motorenschutz, denn nun kann ich das Motorrad sicher aufbocken um die Räder zu reinigen. Dann noch die Antriebskette frisch ölen und nachspannen. Noch etwas drumrum schleichen und sich an dem tollen Gerät erfreuen...😎
Ansonsten genoss ich einen ruhigen Herbsttag ohne viel Verpflichtungen. 👍
Montag, 23. März 2020














