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Samstag, 13. Dezember 2025
Geschafft! 12x auf den Lägern
Gestern sass ich fast den ganzen Tag vor dem PC und beschäftigte mich mit der Routenplanung für die Bikeferien 2026. Abends las ich den online-Wetterbericht und da stand (unter Anderem):
Morgen liegt im Mittelland Nebel oder Hochnebel. Obergrenze bei 600 bis 900 m. Der Nebel bleibt vielerorts zäh. Ausserhalb des Nebels ist es sonnig mit Schleierwolken. Höchstwerte im Nebel um 6, sonst 8 bis 11 Grad.
Lägern Hochwacht = 853m.ü.M. Mit etwas Glück🍀 reicht es für SONNE🌞! Also nix wie hin!
In der Anfahrt bezweifelte ich sehr lange, dass es wirklich für Sonne reicht. Ich befürchtete schon ein Nebelbild wie am 9. November 2024 machen zu müssen. Doch wie man sieht, bin ich ein Glückskind! 🤞🎰🍀🤩🙏
Heute liess ich mir auf der Aussichtsplattform etwas mehr Zeit als üblich. Wenn ich schon an der Sonne bin, so will ich sie auch etwas geniessen. So setzte ich mich auf eine Aussichtsbank, schloss die Augen und richtete mein Gesicht zur Sonne aus. Meine Ear Buds spielten mir "Papa was a rolling stone" von den Temptations direkt ins Hirn. 12 Minuten geniessen und Vitamin D tanken! ![]()
Heute blieb ich auf der Abfahrt vorwiegend auf der Schotterstrasse, weil ich das Bike nicht gleich wieder komplett einsauen wollte. Das hat jedoch nur bedingt geklappt. Viel Feuchtigkeit, Wasser und Schmodder wurden durch die Stollenreifen aufgenommen und grosszügig überall hin verspritzt. Natürlich helfen da die Schutzbleche etwas, doch wirklich sauber bleibt man auch damit nicht. Egal. Das gehört ja auch irgendwie zum Winter-Mountainbiken 😉.
Auf dem Heimweg machte ich noch einen Zwischenhalt bei einem Einkaufszentrum um ein paar kleine Besorgungen zu machen. Das liess sich natürlich sehr gut mit ☕ & 🥐 verbinden. Damit war dann auch wieder genug Benzin im Tank um die letzten Hügel und Kilometer unter die Räder zu nehmen. Das GPS sagt: 54 km., 3:11 Std., 1'020 Hm.
PS: Natürlich freut es mich, dass ich eines meiner Veloziele 2025 "12x auf die Lägern" (quasi 1x pro Monat) nun abhaken kann. ✔️Erledigt! 👍 Heute war das -neben der Sonne- ganz sicher meine Hauptmotivation ☺️.
Mittwoch, 10. Dezember 2025
durchziehen
Für den heutigen Tag hatte ich einen klaren Plan. Zeitig aufstehen und am Morgen die Buchhaltung von Bike Butler GmbH nachführen und für den Jahresabschluss vorbereiten. Als Belohnung dann am Nachmittag eine Bikerunde. Egal ob auf der Strasse oder im Wald. Hauptsache mindestens zwei Stunden Bewegung an der frischen Luft.
Den Morgen verbrachte ich konzentriert vor dem PC und kurz vor Mittag war der Zahlenkram dann wirklich geschafft. Ich bereitete mir ein Frucht-Müesli mit Joghurt und Nüssen zu und überlegte während dem Essen, mit welchem Bike ich am Nachmittag fahren will. Das Wetter war ansprechend gut und mit +8° Grad auch aussergewöhnlich mild für einen 10. Dezember. Ich war schon länger nicht mehr mit dem Mountainbike auf dem Irchel und deshalb entschied ich mich für die "Standard-Singletrail-Runde" mit Warpel, Irchel und Rhynsberg.
Da ich alleine unterwegs war, drückte ich mir die Google Ear Buds in die Ohren und startete meine "Feel-good-Playlist". Eigentlich fehlte nur noch die Sonnenbrille, doch dafür war es eindeutig zu wolkig 😉. Ich fuhr gemütlich in meiner Wohlfühlzone und genoss die Fahrt und den Tag. Die Waldwege waren nass und rutschig, da war also Vorsicht geboten, ansonsten war alles perfekt. Kaum andere Menschen, nur Natur pur.
Es ist schon lange her, dass ich so dreckig wurde. Ich entschied mich deshalb, auf dem Heimweg noch bei einer Auto-Self-Waschanlage vorbeizufahren und das Bike mit dem Hochdruckreiniger abzuspritzen. Zuhause habe ich mich dann direkt vor der Waschmaschine ausgezogen und sämtliche Bikekleider der letzten zwei Wochen gewaschen. Dann unter die warme Dusche und den gelungenen Tag ausklingen lassen. Das GPS sagt: 44 km., 3:23 Std., 1'150 Hm.
Dienstag, 9. Dezember 2025
wie viel darf es denn sein?
In den letzten Tagen investierte ich viel Zeit in die Routen- und Tagesplanung der "Ardèche et Cévennes Tour 2026". Die Route steht weitgehend fest, doch mit der Tagesplanung tue ich mich noch schwer. Wir werden uns in einer ziemlich dünn besiedelten Gegend bewegen und da jeweils geeignete Unterkünfte zu finden ist herausfordernd. In einem ersten Wurf konnte ich 12 Tagesetappen zwischen 40 und 60 Kilometer definieren. Da es doch recht hügelig ist, gibt es dabei fast keinen Tag unter 1'200 Höhenmeter. Die Etappenlänge ist also ähnlich wie in diesem Frühling in der Provence, doch es wird bergiger/steiler werden.
Als wir das am letzten Donnerstag ein erstes Mal besprachen, kam berechtigterweise der Punkt auf, dass wir im Frühling oft sehr früh am Ziel waren und wir deshalb manchmal unser Zimmer/B&B/Appartement noch nicht beziehen konnten. Stimmt. Und ja, ich würde auch gerne mehr fahren und die Tage voll auskosten. Doch was ist denn realistisch?
In einem zweiten Wurf versuchte ich deshalb längere Tagesetappen zu planen. In coupiertem Gelände bedeutet mehr Strecke aber auch zwangsläufig mehr Höhenmeter. Und packen wir alten Säcke wirklich noch mehrere Tage hintereinander mehr als 1'500 Höhenmeter? Hmmm... 🤔 Schwierig zu beurteilen. Ich brauche mehr Daten... die habe ich ja, ich muss sie nur zusammensuchen und vergleichen. Also konsolidiere ich die aufgezeichneten Tourdaten der Reisen von 2019 (Rom-Genua), 2020 (Sizilien), 2025 (Provence) und einiger anderer anstrengender Touren, die mir noch so in den Sinn kommen. Ich packe alles in eine Excel-Tabelle und versuche daraus Schlüsse zu ziehen.
Die wohl spannendste Frage die es zu beantworten gilt ist: Wie definiere ich die Anstrengung einer Tour? Einfach geantwortet: Je langsamer der gefahrene Schnitt, desto steiler/anstrengender die gefahrene Strecke. Rückblickend war Sizilien wohl am anspruchsvollsten. Dort lag der gefahrene Schnitt bei 13,4 km/h. Gefolgt von der Provence mit 14,0 km/h und Rom-Genua mit 14,3 km/h. Ist das so einfach? Vielleicht liefert die Frage, wie viele Höhenmeter musste im Schnitt pro Kilometer überwunden werden, bessere Ergebnisse. Auch hier liegt Sizilien wieder vorne, mit 21. Dann folgt diesmal Rom-Genua mit 17 und die Provence mit 16 Höhenmeter pro Kilometer. Wenn ich die aktuellen Planungsdaten anschaue, so komme ich für die Ardèche et Cévennes Tour auf 22 Höhenmeter pro Kilometer. Ups, klingt wirklich anspruchsvoll.
Dann ist nicht nur die gefahrene Zeit wichtig sondern es gilt auch herauszufinden, wie lange man jeweils Pausen einlegte. Nur so kann man in etwa die Ankunftszeit am Ziel berechnen. Natürlich hängt das auch davon ab, was man unterwegs besichtigt und deshalb verwundert es nicht, dass auch hier Sizilien wieder vorne liegt, denn dort war die Zeit in Bewegung nur 53% der gesamthaft aufgezeichneten Zeit. Bei Rom-Genua waren es 55% und in der Provence 61%.
O.K. Damit lässt sich was anfangen.
Weil die zu überwindenden Höhenmeter pro Kilometer nahezu gleich sind wie damals in Sizilien (22 zu 21) rechne ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 13.3 km/h. Ich schätze, dass es ähnlich viel zu sehen gibt wie in der Provence, also kalkuliere zusätzliche 40% Zeit für Pausen, Verpflegung, Pannen und Besichtigungen ein. So ergibt das folgende Formel: Tageskilometer geteilt durch 13,3 km/h, geteilt durch 60 mal 100 gleich benötigte Gesamtzeit.
Eine 50 km Tour braucht demzufolge total 6:16 Std. 60 km = 7:31 Std. 70km = 8:46 Std. 80 km = 10:02 Std. Wenn man morgens also um 09:30 Uhr startet, wird eine 80 km Tour eher unrealistisch, da man dann erst um 19:32 Uhr bei der Unterkunft am Ziel ankommt. Bei 70 Kilometern wird es 18:16, was noch o.k. ist. Meine neue Planungszielgrösse sind also Tagesetappen zwischen 55 und allerhöchstens 75 Kilometer. Also gilt es wieder neue Unterkünfte zu suchen...
Montag, 8. Dezember 2025
Lieblingsbaum
Auf meinem Arbeitsweg fahre ich oft an diesem schönen Baum vorbei. Schon vor über 19 Jahren habe ich ihn für diesen Blog zum ersten Mal fotografiert. Heute musste es mal wieder sein.
Samstag, 6. Dezember 2025
Spazieren
Meine Waldspaziergänge werden zu einer schönen, neuen Gewohnheit. Die Natur, die Ruhe und die frische Luft tun mir gut. Mit offenen Sinnen sehe, höre und spüre ich immer wieder Neues. Die Schönheit der Natur verblüfft mich regelmässig. Es ist perfekt unperfekt. Irgendwie magisch.
Donnerstag, 4. Dezember 2025
etwas biken
Heute morgen sind wir zu Dritt auf eine Winter-Trainingsrunde gestartet. Neben Jürg war auch Beat mit von der Partie und somit waren wir die Drei, die Anfang April zusammen eine Woche in der Provence unterwegs waren. Und da ich ja derzeit die nächste Bikereise in Frankreich plane, hatten wir auch gut Gesprächsstoff.
Das Wetter war wie die letzten Tage. Dichter und feuchter Nebel bei Temperaturen nur wenig über dem Gefrierpunkt. Also nicht wirklich prickelnd, doch was soll's. Jammern hilft nicht und es könnte ja noch schlimmer sein 😏. Aber es war somit auch klar, dass wir vorwiegend auf Forststrassen und nur wenig auf Wanderwegen fahren werden. Und auch nicht zu lang. Und auch nicht zu anstrengend. Es geht um die Bewegung an sich und auch um den sozialen Austausch. Somit hat alles gepasst. Das GPS sagt: 22 km., 1:39 Std., 530 Hm.
Am späteren Nachmittag unternahm ich noch einen stündigen Spaziergang und danach machte ich weiter an der Detailplanung der Bikeferien 2026. Das macht Spass und steigert die Vorfreude...
Dienstag, 2. Dezember 2025
unerwarteter Rekord
Auf dem Nachhauseweg vom Morgenjob fiel die Entscheidung, dass ich zuhause nur kurz das Bike wechsle und noch eine Referenzrunde anhänge. Einmal pro Woche sollte es sein und heute war ich zumindest recht gut motiviert. Das Wetter war sehr grau, da wir mitten im Nebel lagen. Also kalt und feucht. Oder psoitiv bewertet: Luft die sich einfach atmen lässt und die erfrischt.
An der ersten Steigung dachte ich kurz, dass es mir spürbar schwerer fällt als üblich, doch die Ursache dafür war mit einem Blick auf das hintere Ritzelpaket schnell gefunden. Ich fahre einen schwereren Gang als üblich und somit enttäuschte mich mein Keuchen nicht, sondern es stachelte mich dazu an, den Rest der Steigung in diesem Gang hochzufahren. Die erste Zwischenzeit am höchsten Punkt war dann, mit weniger als 13 Minuten, hammermässig gut 💪👍.
Nun war ich angestachelt und dachte, dass ich auch die zweite Steigung volle Kanne hochfahre. Sollte ich es übertreiben, so breche ich an der dritten und letzten Steigung dann halt ein. Das wäre ja auch egal und somit ist es ein Versuch wert. Schade nur, dass ich heute keinen Pulsgurt trug. Die Aufzeichnung der heutigen Herzfrequenz wäre durchaus interessant gewesen
.
Ich habe wirklich alles gegeben und auch in den Abfahrten die Bremsen erst spät eingesetzt (wer bremst, verliert! 😀). Als ich letztendlich vor der Garage die Zeit stoppte, standen 43 Minuten und 17 Sekunden auf der Uhr. Spitze
! Später, beim Eintragen in meine Excel-Tabelle wurde mir dann Rang 1 🥇 angezeigt. Genau 30 Sekunden schneller als die bisherige Bestzeit vom 3. August.
Das hat mich nun wirklich überrascht. Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass ich die schnellste Zeit im Dezember und nicht im Sommer fahre. Es zeigt aber auch, dass ich derzeit wirklich gut in Form bin. Es wäre natürlich super, wenn ich diese Fitness ins neue Jahr und die neue Radsaison mitnehmen und darauf aufbauen könnte.
Samstag, 29. November 2025
Rikscha-Vermietung
Heute Nachmittag vermietete ich für zwei Stunden eine Rikscha für eine private Geburtstagsfahrt. Ich bin dafür mit dem Kish-Strassenrad in die Stadt gefahren. Die zwei Stunden Mietzeit verbrachte ich am Seebecken und genoss dabei das angenehm sonnige und fast windstille Wetter. Auf dem Heimweg musste ich zum 4'783sten Mal anhalten um ein Bild des verschneiten Alpenpanoramas zu machen 😎 👌. Das GPS sagt: 48 km., 2:30 Std., 470 Hm.
Freitag, 28. November 2025
Lägern 11-25
Ich bin kein Mensch, der klare Ziele formuliert und kommuniziert. Ich bin eher so der weiche, unverbindliche Typ, der sich im Stillen etwas vornimmt und anstrebt. Wenn es dann irgendwann zu mühsam oder zu schwierig wird, kann ich das Vorgenommene auch recht einfach wieder loslassen. Das fühlt sich dann auch nicht wirklich super an, doch es ist immer noch besser, als ein kommuniziertes Ziel zu verfehlen 😇.
Was das Velofahren im Jahr 2025 betrifft war mein einzig klar formuliertes Ziel, dass ich die 6'400 Jahreskilometer von 2024 übertreffe. Vorgenommen habe ich mir im Stillen, dass ich einmal die Woche, resp. 52x im Jahr, die Referenzrunde zurücklege und dass ich einmal im Monat, resp. 12x im Jahr, auf die Lägern Hochwacht fahre. Für die Referenzrunde führe ich eine Excel-Tabelle und die Fahrten auf die Lägern begann ich im Blogtitel zu nummerieren. Mit der heutigen Trainingsfahrt sind nun also 11 Fahrten im Jahr 2025 vollbracht und das Ziel rückt in greifbare Nähe.
Velomässig war dieses Jahr schon jetzt unglaublich und aussergewöhnlich gut. Ich kann mir bis zum Jahresende noch alles Genussfahrten leisten und mich an der Schönheit der Tätigkeit erfreuen. Nichts muss mehr. Es ist alles nur noch die Kirsche auf der Torte 🍰. Und noch eine Kirsche 🍒. Und noch eine 🍒…
Wettermässig bescherte uns gestern Donnerstag und heute Freitag ein kleines Zwischenhoch zwar kaltes, doch recht schönes und sonniges Wetter. Nachts war es um die -5° Grad und tagsüber dürfte es auch kaum über +2° Grad geben. Schon am Morgen vertreibt die Sonne die letzten Nebelreste und im Laufe des Nachmittags ziehen dann von Westen neue Wolken auf, die in der kommenden Nacht Regen bringen sollen.
Gegen halb zehn Uhr ist der häusliche Kleinkram erledigt und ich kann mich für die Bike-Trainingsrunde bereit machen. Ich ziehe eine lange, enge Radhose an und darüber eine etwas weitere, dafür winddichte Hose. Um nicht an die Füsse zu frieren lege ich die Heizsohlen 🔥 in die Winterschuhe und klette mir die Akkus über die Fussgelenke. Oben trage ich ein Windstopper-Shirt, ein Langarmshirt und die Winterjacke. Helmunterziehmütze, Helm und lange Fleece-Handschuhe an den Händen. So überstehe ich vier bis fünf Stunden in der Kälte.
Die Kirchglocken schlagen gerade 10x als ich das CANYON Neuron aus dem Bikecave schiebe und die GPS-Aufzeichnung starte. Nun noch das alles entscheidende Bekleidungsteil, die Maui Jim Sonnenbrille 😎, aufsetzen und los geht’s! Tage mit Sonnenbrille sind gute Tage! Auf den ersten Metern klicke ich die Anzeige am GPS durch und siehe da, die Pulsanzeige funktioniert wieder. Die neue Batterie🔋 im Brustgurt wirkt Wunder.
Wieder habe ich ein gutes, rundes Gefühl (wie schon gestern). In den letzten Wochen/Monaten fällt mir alles ziemlich leicht. Ich bin meist gut gelaunt und habe auch keinerlei Motivationsprobleme. Jetzt, so gegen Ende Jahr gesellt sich eine angenehme Lockerheit dazu. In Dankbarkeit radle ich vor mich hin und geniesse jeden Augenblick 🙏. Im Anstieg auf der Nordseite zur Lägern Hochwacht registriere ich ab etwa 650 Metern über Meer zunehmend Schnee ❄️. Für mich ist das sozusagen der erste Schnee des Jahres, denn die paar Flocken, die bei uns auf 440m.ü.M. bisher gefallen sind, sind immer gleich wieder weggeschmolzen. Hier war es nun zunehmend weiss und sehr schön anzusehen.
Wie gewohnt musste ich die letzten 200 Meter den steilen Wanderweg hochschieben, bevor ich dann auf die sonnige und heute menschenleere Aussichtsplattform komme. Wie meist, zeigt sich von hier eine Klasse-Aussicht in Richtung Süden. Das ist jedes Mal ein Genuss. Das ist der wahre Grund, weshalb ich immer wieder hier hin fahre. Mit Mini-Stativ und Selbstauslöser mache ich ein Foto von mir mit Bike auf der Aussichtsplattform und geniesse danach die Sonne auf einer Aussichtsbank. Ich krame einen Riegel und einen Apfel aus dem Rucksack und verpflege mich. Was für ein privilegiertes Leben. Danke! ![]()
Schon bald mache ich mich auf den Rückweg und wie immer, wenn ich mit dem CANYON auf die Lägern fahre, nehme ich bergrunter alle bekannten Singletrails/Wanderwege mit. Oben muss ich noch etwas aufpassen, denn mit Schnee, Frost und etwas Eis ist es stellenweise ziemlich rutschig. Weiter unten bestimmt dann vorwiegend feuchtes Laub das Geschehen, doch alles funktioniert bestens und zaubert mir das, unter Mountainbikern bestens bekannte, Singletrail-Lächeln ins Gesicht 😊.
Ich will diese schöne Ausfahrt nicht unterbrechen und halte deshalb nirgends mehr an. Geistig freue ich mich auf den feinen Kaffee zuhause und das Früchte-Müesli, welches ich mir gleich zubereiten werde. Als ich vor dem Haus anhalte und das GPS stoppe stelle ich fest, dass ich fast die genau gleichen Werte ablese, wie ich sie bei Lägern 6-25 schon gefahren bin. Meine Kleidung hat bei brutto knapp vier Stunden und bei durchschnittlich +2° Grad perfekt funktioniert. Alles super! Das GPS sagt: 53 km., 3:17 Std., 980 Hm.











